Siemens: Sparen steht auf der Agenda
Der Münchner Technologiekonzern Siemens will Medienberichten bei seinen Sparbemühungen vor allem Stellen in der Verwaltung streichen. Wie das Manager Magazin schreibt, habe sich der Vorstand des Elektrokonzerns vor wenigen Tagen auf die Grundzüge des Programms verständigt.
Demnach sollen etwa Doppelfunktionen in den Sparten und die Auslandsvertretungen überprüft werden, aber auch der zentrale Einkauf müsse auf den Prüfstand. Siemens wollte sich am Dienstag in München nicht zu Details äußern. Das Paket werde derzeit erarbeitet und solle im Oktober zunächst den Führungskräften des Konzerns vorgestellt werden, sagte ein Sprecher. Medienberichten zufolge prüft der Konzern im Rahmen des geplanten Programms weltweit den Abbau tausender Jobs. Konzernchef Peter Löscher hat Stellenstreichungen bisher nicht ausgeschlossen, Entlassungen aber eine Absage erteilt.

Der Ankündigung von Siemens, sich auf die Profitabilität zu fokussieren, folgen jetzt mehr und mehr Taten. Die Siemens-Aktie hat diese Entwicklung bereits in Teilen vorweggenommen. Doch aus charttechnischer Sicht ist nach wie vor die Marke von 80,00 Euro interessant. Gelingt der Sprung über diesen Widerstand, ist der Weg bis über die 90,00-Euro-Marke frei. Anleger sollte auf einen solchen Ausbruch spekulieren und eine erste Position aufbauen, die dann prozyklisch weiter ausgebaut werden kann.
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