Siemens: Sparen, sparen, sparen
Es ist kein Geheimnis mehr: Der Technologiekonzern Siemens kämpft mit der Konjunkturflaute. Das Unternehmen will darauf mit einem Sparprogramm reagieren. Die genauen Pläne sollen im November vorgestellt werden. Die Aktie ist vorerst an einem wichtigen Widerstand gescheitert.
Der Rückauf von eigenen Aktien hat den Kurs der Siemens-Aktie zuletzt gestützt und für eine durchaus beeindruckende Performance gesorgt. Dennoch: Operativ kämpft das Unternehmen mit der sich zusehends eintrübenden Weltwirtschaft. Deshalb will das Unternehmen ein Sparprogamm auflegen. „Wir erarbeiten zurzeit ein Effizienzprogramm, mit dem wir unsere Strategie und unsere finanziellen Zielsetzungen unterlegen werden und unser 2011 erreichtes Anspruchsniveau dauerhaft sichern wollen", sagte Siemens-Chef Peter Löscher der Wirtschaftswoche.

Derweil geht der Kampf der Aktie mit der Widerstandszone bei 80,00 Euro in die nächste Runde. Der massive Widerstand hat bislang ein schier unüberwindbares Hindernis dargestellt. Sobald sich die Aktie der Marke nähert, nimmt die Abgabebereitschaft der Marktteilnehmer zusehends zu. Da half auch ein unterstützender Kommentar aus dem Hause Credit Suisse wenig. Simon Toennessen sieht das Kursziel bei 88,00 Euro und stuft das Papier mit „Outperform" ein. Auch er geht davon aus, dass der Konzern mit den Zahlen für das Geschäftsjahr 2011/12 ein Sparporgamm auflegen wird, um die Bruttomarge zu verbessern. DER AKTIONÄR rät Anlegern weiterhin, auf die Marke von 80,00 Euro zu achten. Gelingt der Ausbruch, ist der Weg aus charttechnischer Sicht frei bis in den Bereich von 90,00 Euro.
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