Siemens: Kaufsignal naht mit großen Schritten
Wieder einmal gibt es schlechte Presse für die den Münchner Technologiekonzern Siemens: Der Konzern sieht sich in den USA einer Klage gegenüber, in der es um Misshandlungen und Morddrohungen geht. Ungeachtet dessen steht die Aktie kurz vor einem massiven Kaufsignal.
Ein ehemaliger argentinischer Regierungsbeamter hat den Konzern auf 100 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Siemens habe ihm im Jahr 2000 einen Schlägertrupp auf den Hals gehetzt, weil er Bestechung bei einem Milliardenauftrag habe öffentlich machen wollen. Siemens lehnte am Freitag eine Stellungnahme zu dem laufenden Verfahren ab. Das US-Bezirksgericht in Miami hatte den Kläger Carlos Moran vor einem Jahr abgewiesen, nachdem er sich mit seinem Anwalt überworfen hatte. Am Mittwoch reichte Moran die Klage erneut ein.

Von diesen Vorwürfen unbeeindruckt zeigt sich die Aktie von Siemens. Das Papier marschiert seit dem Tief bei rund 63,00 Euro wieder nach oben und nimmt jetzt Kurs auf die 80,00-Euro-Marke. Hier verläuft ein massiver Widerstand. Entsprechend hoch dürfte die Abgabebereitschaft der Marktteilnehmer an dieser Marke sein. Dies zeigte sich bereits im Freitagshandel, als sich die Aktie bis auf wenige Cent der 80,00-Euro-Marke näherte, dann aber mit Abgabedruck zu kämpfen hatte. DER AKTIONÄR geht jedoch davon aus, dass die Aktie diesen Widerstand in den kommenden Tagen überwinden kann. Dann ist der Weg Richtung 90,00 Euro frei.
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