Der Roboter- und Maschinenbau-Konzern KUKA hatte zuletzt seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt und dabei die Analystenschätzungen verfehlt. Auch der Aktienkurs sorgte in den vergangenen Wochen für wenig Freude. Folgt nach dem Absturz nun der Trendwechsel?
Die Krise in den Hauptabnehmerbranchen Automobil und Maschinenbau machten dem Augsburger Konzern KUKA schwer zu schaffen. Trotzdem schnitt der SDAX-Konzern dabei noch besser ab wie die Konkurrenz. Mit seiner Entwicklung lag KUKA über der im Verband der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) zusammengefasste Branche. Das Ziel für das laufende Jahr heißt weiter Kosten senken. Dabei könnten zwei neue (alte) Bekannte helfen. Ein Jahr nach ihrer Kündigung kehren Bernd Liepert und Martin Sträbzurück ins Unternehmen. Die geschassten Manager waren wegen angeblicher Verstöße gegen interne Verhaltensregeln entlassen worden. Liepert wird als neuer Technik-Chef und Sträb als Leiter der Marketing-Abteilung fungieren.
Sehr volatil
Ein Blick auf den Chart macht schnell deutlich, dass Anleger von KUKA starke Nerven brauchen. In den letzen zwei Monaten des vergangenen Jahres startete die Aktie eine fulminante Kursrallye, die das Papier in einem steilen Aufwärtstrend bis auf 13,34 Euro katapultierte. Es folgte ein schmerzhafter Rücksetzer, der den Wert auf unter 10,20 Euro drückte.
Der Roboter- und Anlagenbauer KUKA will seinen Marktanteil im Geschäftsbereich Robotics in den kommenden Jahren deutlich ausbauen. Das Augsburger Unternehmen setzt dabei insbesondere auf den Wachstumsmarkt China. ...mehr
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