Der Roboter- und Maschinenbau-Konzern KUKA hatte zuletzt seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt und dabei die Analystenschätzungen verfehlt. Auch der Aktienkurs sorgte in den vergangenen Wochen für wenig Freude. Folgt nach dem Absturz nun der Trendwechsel?
Die Krise in den Hauptabnehmerbranchen Automobil und Maschinenbau machten dem Augsburger Konzern KUKA schwer zu schaffen. Trotzdem schnitt der SDAX-Konzern dabei noch besser ab wie die Konkurrenz. Mit seiner Entwicklung lag KUKA über der im Verband der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) zusammengefasste Branche. Das Ziel für das laufende Jahr heißt weiter Kosten senken. Dabei könnten zwei neue (alte) Bekannte helfen. Ein Jahr nach ihrer Kündigung kehren Bernd Liepert und Martin Sträbzurück ins Unternehmen. Die geschassten Manager waren wegen angeblicher Verstöße gegen interne Verhaltensregeln entlassen worden. Liepert wird als neuer Technik-Chef und Sträb als Leiter der Marketing-Abteilung fungieren.
Sehr volatil
Ein Blick auf den Chart macht schnell deutlich, dass Anleger von KUKA starke Nerven brauchen. In den letzen zwei Monaten des vergangenen Jahres startete die Aktie eine fulminante Kursrallye, die das Papier in einem steilen Aufwärtstrend bis auf 13,34 Euro katapultierte. Es folgte ein schmerzhafter Rücksetzer, der den Wert auf unter 10,20 Euro drückte.
Der Roboter- und Anlagenbauer KUKA konnte in der abgelaufenen Woche mit seinen Zahlen zum Geschäftsjahr 2011 überzeugen. Analysten äußern sich allerdings uneins zum MDAX-Wert. ...mehr
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DER AKTIONÄR hat bereits mehrfach darüber berichtet: Trotz einer Reihe von guten Nachrichten ist es der KUKA-Aktie in den vergangenen sechs Monaten nicht gelungen, den horizontalen Widerstand im Bereich um 15 Euro zu überwinden. Gelingt im neuen Jahr der überfällige Ausbruch? ...mehr