Schuler: Super Zahlen versprechen weiteres Potenzial
Die Schuler AG sorgt weiter für Furore. Die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen für das erste Quartal waren hervorragend. Das Unternehmen ist einen Blick wert: Neben der guten Konjunkturlage in Deutschland wird Schuler unter anderem vom steigenden Einsatz des Werkstoffes Carbon in der Autoindustrie profitieren.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres stieg der Umsatz um 55 Prozent auf 276 Millionen Euro. Überproportional - um 62,9 Prozent auf 24,6 Millionen Euro - legte das EBITDA zu. Profitieren konnte Schuler insbesondere vom Asiengeschäft. Der Anteil am Gesamtumsatz stieg von 26,5 auf 39,7 Prozent. „Neben der guten Konjunkturlage profitierte Schuler von strategischen Investitionen der Automobilindustrie. Diese bleibt für uns auf Sicht von fünf bis zehn Jahren der wichtigste Markt, auch getrieben durch China, wo das Potenzial nach wie vor sehr groß ist", so Vorstand Stefan Klebert. Im Geschäftsjahr 2012/13 will er mit Schuler rund 1,2 Milliarden Euro Umsatz einfahren.
Auf Wachstumskurs
Im laufenden Jahr soll zudem der Fokus auf internen Effizienzsteigerungen liegen. Dazu wurde ein Investitionsprogramm in Höhe von 50 Millionen Euro aufgelegt. Weiterhin sollte Schuler neben SGL Carbon auch eines der Unternehmen sein, die von der neuen "Leichtbauweise" in der PKW-Industrie profitieren. Schuler ist einer der wenigen Hersteller von Carbonpressen.

Schöne Performance
Anleger, die nach einem Unternehmen mit solidem Zahlenwerk, starker Auftragslage und guten Wachstumsaussichten suchen, werden bei Schuler fündig. Angesichts der zudem günstigen Bewertung scheint das Ende Fahnenstange noch nicht erreicht. DER AKTIONÄR bekräftigt daher seine Kaufempfehlung und hebt das Kursziel von 16 Euro auf 18 Euro an. Ein Stoppkurs bei 9,50 Euro sichert ab.
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