SAP-Aktie bleibt kaufenswert
Die Aktie des Softwareriesen SAP gehört am Freitag zu den schwächsten Werten im deutschen Leitindex. Kaufempfehlungen der Berenberg Bank und UBS lassen Anleger zum Wochenausklang kalt.
Berenberg Bank-Analyst Daud Khan hat die SAP-Aktie vor der Berichtssaison in der Softwarebranche unter die Lupe genommen. Das angespannte wirtschaftliche Umfeld und die negative Eckdaten einiger Unternehmen bereiten Investoren Sorgen. Mit einem Blutbad sei zwar nicht zu rechnen, für das Gesamtjahr bestehe aber die Gefahr sinkender Unternehmensprognosen, so Khan. SAP wird seine Ergebnisse am 24. Juli präsentieren. Der Experte zählt den DAX-Konzern zu seinen bevorzugten Werten und rät trotz des schwierigen Umfelds mit Kursziel 61 Euro weiter zum Kauf.
Meßlatte liegt hoch
Auch UBS-Analyst Michael Briest strotzt mit Blick auf die Quartalszahlen nicht vor Optimismus. Nach der Enttäuschung im ersten Quartal habe der Software-Hersteller die Meßlatte für das zweite Jahresviertel sehr hoch gelegt. Dennoch behält Briest seine Kaufempfehlung aufrecht. Den fairen Wert sieht der Experte bei 51 Euro. Auch die Experten der Commerzbank haben sich zuletzt zur SAP-Aktie geäußert. Analyst Thomas Becker sieht Potenzial und rät mit Kursziel 60 Euro zum Kauf.

Unterstützung hat gehalten
Im Juni hat die SAP-Aktie ihren Unterstützungsbereich zwischen 44,70 und 45,04 Euro verteidigt und anschließend den kurzfristigen Abwärtstrend verlassen. Die nächste charttechnische Hürde stellt nun der horizontale Widerstand bei 48,36 Euro dar. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner positiven Einschätzung und spekuliert mit einem Derivat im Derivate-Musterdepot auf steigende Kurse.
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