Salzgitter und Deutz im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I
Die Euro am Sonntag schwärmt, die Aktie von Salzgitter ist so günstig wie lange nicht. Der Gold- und Rohstoff-Report glaubt, dass der Aktienmotor von Deutz stottern wird. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten der Euro am Sonntag erklären, das Eigenkapital je Aktie der Salzgitter AG beträgt etwa 70 Euro. Damit ist dieser Wert mehr als doppelt so hoch wie der Aktienkurs. Das Nettoguthaben beträgt etwa zehn Euro je Anteil. Die Anleger scheinen also von einem hohen Verlust in diesem Jahr auszugehen. Andererseits könnte sich diese Einschätzung ändern, wenn der Stahlkonzern am Dienstag, 14. August die Zahlen für das zweite Quartal vorlegt. Demzufolge sollten Investoren die Aktie mit einem Kursziel von 50 Euro und einem Stoppkurs bei 22,80 Euro kaufen.
Änderungen in Musterdepots der Euro am Sonntag:
Joachim Spiering, Verantwortlicher für das offensiv ausgerichtete Musterportfolio, hat seine 4.545 Anteile von Pironet NDH wohl mit Gewinn ausgebucht. Dafür hat er 3.540 Aktien von Syzygy zu 3,43 Euro (Stoppkurs bei 2,90 Euro) und 1.440 Titel von Drillisch zu 8,31 Euro eingebucht. Nun möchte er seine 875 Papiere von Celesio, seine 2.450 Anteile von Softing und seine 115 Aktien von Visa ausbuchen und durch 1.310 Papiere von DIC Asset (Stoppkurs bei 6,40 Euro), 4.830 Titel von IVG Immobilien (Stoppkurs bei 1,70 Euro) und 640 Put-Optionsscheine (WKN BP4 4GC) auf den DAX (Stoppkurs bei 6,00 Euro) ersetzen.
Jens Castner hat in seinem defensiv orientierten Musterdepot die 500 Anteile von Takkt wohl mit Verlust ausgebucht. Allem Anschein nach möchte er nun noch seine 200 Aktien der Hannover Rückversicherung ausbuchen; jedenfalls hat er das angedeutet.
Sven Parplies, Betreuter des Momentum-Musterportfolios, hat nach den rein mathematischen Vorgaben auf Basis der "Relativen Stärke nach Levy (RSL)" die jeweils erst eine Woche zuvor eingebuchten 654 Anteile der Deutsche Wohnen AG wohl mit Gewinn, die 156 Aktien der Dürr AG anscheinend mit Verlust und die 106 Titel von Alexion wieder ausgebucht. Dafür hat er 135 Papiere von Amgen zu 66,77 Euro, 193 Anteile von Gilead Sciences zu 46,62 Euro und 469 Titel von News Corp. zu 19,16 Euro aufgenommen, von denen er sich nun gleich wieder trennt. Zudem bucht Parplies die 722 Papiere von Cancom aus. Dafür möchte er Anteile von Seagate Technology, Philips und Inditex einbuchen.

Der Gold- und Rohstoff-Report: Deutz dreht ab
Die Notierung von Deutz hat seit dem Tief bei 2,94 Euro zugelegt. Doch die Experten des Gold- und Rohstoff-Reports erklären, dabei handle es sich lediglich um eine Erholung im Abwärtstrend. Der Aktienkurs dürfte schon daran scheitern den nächsten Widerstand bei 3,75 Euro zu überwinden. Von dort aus wird die Notierung wohl wieder sinken, wobei es bis auf 2,50 Euro nach unten gehen könnte.
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