Salzgitter: Deutsche Bank rät zum Kauf
Mit seinen Zahlen für das zweite Geschäftsquartal kann der Kupferproduzent Aurubis überzeugen. Auch die Analysten bestätigen ihre Kaufempfehlung. Die Aktie des größten Einzelaktionärs Salzgitter steht hingegen erneut unter Druck. Aber auch hier könnte sich das Bild bald bessern.
Das meint jedenfalls die Deutsche Bank. In einer Studie bestätigt Analyst Bastian Synagowitz seine Kaufempfehlung für den Titel. Das Kursziel sieht er bei 56,00 Euro. Zwar geht der Experte davon aus, dass der Stahlkonzern schwach in das neue Jahr gestartet ist. Allerdings sollte es ab dem zweiten Quartal langsam besser werden. Die Stahlpreise sollten steigen und auch die Rohstoffkosten sollten sich beruhigen. Auch die Kostensenkungsmaßnahmen sollten sich positiv bei Salzgitter auswirken. Er sieht die Aktie nach wie als attraktiv bewertet an. Zudem spreche die defensive Bilanz für Salzgitter. Eine ähnliche Ansicht vertritt Stefan Freudenreich von Equinet. Er sieht ein Krusziel von 53,00 Euro. Auch er glaubt, dass das erste Quartal den Tiefpunkt bei dem Stahlkonzern markiert haben dürfte. Angesichts verbesserter Stahlpreise und niedrigerer Rohmaterialkosten dürfte sich von nun an der Vorsteuergewinn pro Tonne deutlich erholen.

Das Umfeld für Stahltitel gestaltet sich derzeit nach wie vor schwierig. Die Rohstoffkosten sind hoch, die Stahlpreise noch immer niedrig. Preiserhöhungen lassen sich nur schwer durchsetzen. Dennoch sollte sich das Geschäft allmählich bessern. Nicht zuletzt aufgrund der Beteiligung an Aurubis könnte bei der Salzgitter-Aktie am schnellsten Besserung einsetzen. Sollte sich das Management positiv zu dem weiteren Ausblick äußern, könnte die Aktie zur Trendwende ansetzen. Vorsichtige Anleger sollten jedoch die Vorlage der Zahlen am morgigen Dienstag abwarten.
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