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Salzgitter: Besserung in Sicht

Markus Bußler

Der Stahlkonzern Salzgitter ist – wie von den Analysten erwartet – mit einem Verlust in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Neben den eingebrochenen Stahlpreisen sorgte auch ein weggebrochener Röhrenauftrag im Iran für rote Zahlen bei dem im MDAX notierten Unternehmen.

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Zwar kletterte der Umsatz bei Salzgitter um 13 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Vor Steuern musste der Konzern jedoch einen Verlust von 19,6 Millionen Euro ausweisen. Im Vorjahr verbuchte das Unternehmen noch einen Gewinn von 56,3 Millionen Euro. Nach Steuern belief sich der Fehlbetrag auf 15,5 Millionen Euro nach einem Übschuss von 44 Millionen im Jahr zuvor.

Besserung in Sicht

Doch es gibt einen Lichtblick: Für den weiteren Jahresverlauf rechnet das Management mit einer Besserung Die Stahlpreise zogen bereits zu Beginn des Jahres wieder an. Zudem sorgt ein Auftrag aus Australien dafür, dass die Röhrenproduktion wieder ausgelastet ist. Das Management bestätigt seine Prognose für das laufende Jahr. Demnach soll der Umsatz mindestens stabil gehalten werden. Vor Steuern will das Unternehmen schwarze Zahlen schreiben.

Salzgitter scheint aufgrund des breiten Portfolios - insbesondere mit der Beteiligung an dem Kupferproduzenten Aurubis - derzeit der aussichtsreichste Stahltitel auf dem Markt zu sein. Dennoch: Das Sentiment bleibt weiter schwierig. Mutige Anleger mit einem langen Atem können jedoch auf dem aktuellen Niveau eine Position aufbauen und auf eine Besserung im zweiten Halbjahr hoffen.

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