SAF-Holland: Analysten-Schätzungen zu konservativ

Jochen Kauper

Im Zuge des guten Börsenumfelds in den letzten Wochen stürmte die Aktie von SAF-Holland nach oben. Von Tief bei 3,15 Euro hat sich das Papier mittlerweile wieder bis auf 5,00 Euro nach oben gearbeitet. Ein Kurszuwachs von über 50 Prozent. Damit wurde das erste Kursziel des AKTIONÄR erreicht. Wie geht’s mit der Aktie weiter?

Nachdem der Deutscher Aktienindex die Rezessionsängste ad acta gelegt hatte, feierte die Aktie von SAF-Holland ein glänzendes Comeback. Die Firma ist einer der Hauptprofiteure der boomenden Nutzfahrzeugindustrie und demnach stark von der zukünftigen Konjunkturentwicklung abhängig. Wer nach dem Kursanstieg von mehr als 50 Prozent auf einen Rücksetzer wartet, wurde bisher enttäuscht. Nahezu schnurstracks marschierte das Papier bis auf das von DER AKTIONÄR anvisierte erste Kursziel von 5,00 Euro zu.

Sprinter

Die Rallye sollte allerdings noch lange nicht zu Ende sein. Von Krise ist bei SAF-Holland keine Spur mehr. Ganz im Gegenteil. Endlich antizipiert die Börse die derzeit gute Geschäftsentwicklung. Analyst Sascha Gommel von der Commerzbank etwa erwartet für das Jahr 2012 einen Gewinn von 64 Cent je Anteilsschein. Gommel geht davon aus, dass SAF Holland vor allem von der starken Nachfrage nach Nutzfahrzeugen in den USA profitieren wird. Ähnlich sieht Hendrik Emrich von Montega die Entwicklung bei SAF-Holland. Der Analyst geht allerdings einen Schritt weiter und schätzt den Gewinn je Aktie im Jahr 2012 auf 92 Cent.

Noch immer günstig

Nach intensiven Recherchen geht DER AKTIONÄR davon aus, dass selbst die optimistischen Prognosen von Hendrik Emrich von SAF-Holland getoppt werden könnten. Die Aktie ist auch nach der Rallye günstig bewertet. Nachdem das erste Kursziel bei 5,00 Euro erreicht wurde, sehen wir weiteres Potenzial bis 6,00 Euro. Anleger die etwas spekulativer angehaucht sind, setzen eine kleine Position auf den SAF-Holland Wave Call XXL (ISIN DE000DE8YZC6 / WKN DE8 YZC). Stopp bei 1,05 Euro.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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