RWE-Aktie: Finger weg?
Die Aktie des zweitgrößten deutschen Energieversorgers RWE hinkt dem DAX heute hinterher. Hauptgrund ist ein negativer Analystenkommentar der UBS. Die Experten der Schweizer Großbank zählen RWE zu den schlechtesten Werten des Sektors. Zu Recht?
Unrühmliche Ehre für RWE: Die Schweizer Großbank UBS hat die Aktie des Stromkonzerns nicht nur auf „Sell" belassen, sondern auch auf die „Least Preferred List" für europäische Versorger gesetzt. UBS-Analyst Per Lekander bleibe für RWE negativ gestimmt. Die zusätzlichen Kapazitäten für Erneuerbare Energien würden den Gewinn je Aktie im Jahr 2015 um 15 Prozent reduzieren.
Bilanz und Dividende unter Druck
Durch die sinkenden Gewinne gerät nach Ansicht des Analysten sowohl die Bilanz als auch Dividende des zweitgrößten deutschen Energieversorgers unter Druck. Bei den Anlegern kommt der Analystenkommentar naturgemäß schlecht an. Die RWE-Aktie zählt heute zu den schlechtesten Werten im Deutschen Leitindex.

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Anleger sollten sich von der Skepsis der UBS nicht anstecken lassen. Mit dem neuen Konzernchef Peter Terium hat RWE, zwar etwas verspätet, einen sinnvollen Strategiewechsel eingeläutet. RWE zählt daher definitv nicht zu den schlechtesten Werten des Sektors. Wie viel Potenzial die Aktie hat, erfahren sie in der aktuellen Ausgabe (44/12) von DER AKTIONÄR, die Sie hier bequem als ePaper erhalten.
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