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RWE: Verhandlungen geplatzt

Michael Herrmann

RWE kommt beim Konzernumbau nicht voran. Der zweitgrößte deutsche Energieversorger hat nun bekanntgegeben, dass die Verkaufsverhandlungen um die Tochter Süwag gescheitert sind. Das Scheitern ist symptomatisch für die Probleme des DAX-Konzerns.

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RWE wird die Regionaltochter Süwag nicht los. Wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen sei keine Einigung zwischen dem Konzern und dem kommunalen Bieterkonsortium möglich. Damit nehmen die zähen Verhandlungen ein bitteres Ende für RWE. Seit Mitte des vergangenen Jahres hatte RWE um einen Verkauf verhandelt. Der Verkauf sollte dabei helfen, den immensen Schuldenberg zu reduzieren.

Zu hoher Preis

Insgesamt hatte sich RWE einen Gesamtpreis von mindestens 840 Millionen Euro gelegen haben. Insgesamt wollte RWE rund 78 Prozent der Süwag-Unternehmensanteile an ein Bündnis aus mehreren kommunalen Gesellschaften veräußern, deren Einzugsgebiet von Rheinland-Pfalz über Westhessen bis vor die Tore Stuttgarts reicht. Diese wollten die Preisvorstellungen des DAX-Konzerns aber bis zuletzt nicht akzeptieren.

Schleppender Umbau

Der gescheiterte Verkauf der Tochter Süwag ist symptomatisch für den schleppend vorangehenden Konzernumbau bei RWE. Insgesamt will der Konzern eigentlich Unternehmensteile im Wert sieben Milliarden Euro verkaufen. Konkurrent E.on hat bei der Neuausrichtung dagegen auch heute wieder Fortschritte gemacht. Auch insgesamt macht E.on einen deutlich besseren Eindruck. Warum, erfahren Sie im großen Versorger-Vergleich in der aktuellen Ausgabe von DER AKTIONÄR, die Sie ab heute am Kiosk oder hier bequem als ePaper erhalten.

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