RWE: Neue Sparte, weniger Jobs
Der Energieriese RWE muss im Zuge des Atomausstiegs an der Kostenschraube drehen und das Unternehmen umbauen. Laut einem Zeitungsbericht plant der DAX-Konzern nun die Gründung einer neuen Sparte und einen deutlichen Stellenabbau.
Der Essener Versorger plant offenbar den Aufbau einer neue Konzernsparte, die für sämtliche Kohle- und Gaskraftwerke von RWE in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden zuständig sein soll. Die neue Sparte soll laut WAZ zum Jahreswechsel an den Start gehen und Einsparpotenzial von jährlich 100 Millionen Euro mit sich bringen.
Stellenabbau
In der kommenden Woche wird der Energiekonzern seine Zahlen zum ersten Halbjahr präsentieren. In diesem Rahmen soll zudem ein neues Effizienzprogramm vorgestellt werden, mit dem bis Ende 2014 eine Milliarde Euro eingespart werden soll. Laut Medienberichten könnten in diesem Zusammenhang auch weitere Stellenstreichungen bekannt gegeben werden. Im Raum steht der Abbau von 2.400 Arbeitsplätzen. Eine entsprechende Entscheidung habe der Vorstand bereits am Donnerstag getroffen, heißt es weiter.

E.on bevorzugen
DER AKTIONÄR bleibt bei seiner jüngsten Einschätzung zu den deutschen Energieversorgern: Insgesamt wirkt E.on weiterhin besser aufgestellt und dürfte die vorgezogene Energiewende einfacher schultern können. Anleger sollten daher unverändert zu E.on statt zu RWE greifen. Die RWE-Aktie bleibt eine Halteposition.
(mit Material von dpa-AFX)
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