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RWE: Massive Stellenstreichungen

Michael Herrmann

Die großen deutschen Energieversorger befinden sich weiter im Umbruch. Um die Herausforderungen der vorgezogenen deutschen Energiewende zu meistern, will der designierte RWE-Chef Peter Terium offenbar tausende Stellen beim DAX-Konzern streichen.

E.on hat sich mit den Arbeitnehmervertretern bereits auf einen massiven Stellenabbau geeinigt. Das dürfte bald auch beim Konkurrenten RWE anstehen. Laut einem Bericht des Handelsblatt bereitet der designierte Konzernchef Peter Terium die Arbeitnehmer bereits auf harte Sparmaßnahmen vor. Durch Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen will Terium das Ergebnis 2013 und 2014 um mindestens eine Milliarde Euro verbessern.

Massenentlassungen

Dies gehe aus einer Präsentation mit dem Titel "RWE 2015 - Das Programm für die Zukunft unseres Konzerns" hervor, die dem Konzernbetriebsrat vorgestellt wurde. Bisher war lediglich bekannt, dass RWE bis Ende 2012 ingesamt rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr einsparen will. RWE verhandele bereits mit den Betriebsräten über die neuen Sparpläne. Laut Financial Times Deutschland sollen dabei mindestens 3.500 weitere Stellen gestrichen werden.

Kurzfristig besser als E.on

Bei den Anlegern dürfte die Einsparungen begrüßt werden. Diese dürfte sich zudem über das positive Chartbild freuen. Gerade kurzfristig ist RWE damit ein chancenreiches Investment. Das angekündigte Sparprogramm von RWE ändert aber nichts daran, dass E.on mittel- bis langfristig die attraktivere Aktie ist.

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