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RWE: Es könnte noch schlimmer kommen

Michael Herrmann

Der zweitgrößte deutsche Energieversorger RWE hat erst vor Kurzem den Stellenabbau verschärft. Doch auch damit könnte das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein. Konzernchef Peter Terium will weitere Maßnahmen nicht ausschließen. Was heißt das für die Anleger?

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Peter Terium hat einen Blitzstart hingelegt. Kurz nach seinem Amtsantritt ist er bereits vom Wall Street Journal zum CEO des Monats gewählt worden. Dabei wurde vor allem gewürdigt, dass er unangenehme Themen wie den Stellenabbau in Angriff genommen hat. Mittlerweile hat er bereits den Abbau von 2.400 weiteren Stellen angekündigt. Im Gespräch mit dem Handelsblatt hat Terium nun zusätzliche Stellenstreichungen nicht ausgeschlossen.

Langfristige Garantien nicht mehr möglich

Die Forderungen der Gewerkschaften, den Ende 2012 auslaufenden Vertrag zur Beschäftigungssicherung zu verlängern, hat der RWE-Chef dabei zurückgewiesen. "Ich kann beim besten Willen nicht zusagen, dass RWE für die kommenden elf Jahre, so lautet die Forderung, komplett auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten kann", sagte Terium der Zeitung. "Solche langfristigen Garantien sind in Zeiten von Euro-Krise, Finanzkrise und Energiewende nicht mehr möglich."

Gut, aber nicht gut genug

Dass Terium unangenehme Themen wie den Stellenabbau in Angriff nimmt, ist zumindest aus Anlegersicht zu begrüßen. Dennoch hat der Konzern noch mit deutlich mehr Baustellen zu kämpfen als Konkurrent E.on. Wo genau die deutsche Nummer 1 der Branche einen besseren Job macht, erfahren Sie im großen Versorger-Vergleich in der aktuellen Ausgabe von DER AKTIONÄR, die Sie hier bereits bequem als ePaper erhalten.

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