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E.on, RWE, Enel und Verbund: Neubewertung durch HSBC

Michael Rößler

RWE zählt heute mit einem Plus von rund 1,6 Prozent zu den großen Gewinnern im DAX, E.on kann immerhin 0,70 Prozent zulegen. Grund ist die Neubewertung der Versorgeraktien durch HSBC, wenngleich das Bankhaus den Sektor tendenziell untergewichtet.

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RWE zählt mit einem Plus von rund 1,6 Prozent zu den stärksten Titeln im DAX. Auch der große Bruder E.on kann sich mit einem Zugewinn von rund 0,7 Prozent gut behaupten. Die Basis der guten Performance liefert das Bankhaus HSBC. In einer aktuellen Sektorstudie kommt besonders RWE gut weg. Durch den Klimagipfel in Kopenhagen haben sich nach Ansicht der Analysten vor allem die Aussichten für Betreiber von Braunkohlekraftwerken verbessert, was dem Essener Konzern zugute kommt. Daneben dürfte künftig der Bereich rund um erneuerbare Energien ebenso zum Wachstum beitragen wie die niederländische Tochter Essent. Die Bilanz, die industrielle Struktur sowie die Dividende des Konzerns würden ebenfalls stützen. Das wiederum macht sich in der Einschätzung und dem angepassten Kursziel bemerkbar:

Gewinner und Verlierer

HSBC bewertet die Aktie von RWE nach "Neutral" nun mit "Overwight". Das Kursziel heben die Analysten bei 80 Euro, nachdem Sie dem Papier zuvor nur 64 Euro zugebilligt hatten. Auch E.on wird übergewichtet, das Kursziel jedoch nur leicht von 33 auf 34 Euro angepasst. Anders das Bild beim italienischen Versorger Enel: Das Rating lautet "Underweight", das Kursziel wurde gleichzeitig von 3,50 auf 4,20 Euro angehoben. Bei Verbund aus Österreich wurde das Kursziel sogar von 30 auf 28 Euro gesenkt, entsprechend lautet das Anlageurteil ebenfall untergewichten.

Basisinvestments

DER AKTIONÄR bleibt bei seiner bisherigen Einschätzung, RWE und E.on bleiben Basisinvestments, wenngleich RWE ein wenig mehr Schwung ins Depot bringen dürfte. Das erste Kursziel liegt bei 74 Euro. Bei E.on sind Kurse im Bereich von 34 Euro gerechtfertigt.

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