RIB Software und E.on im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II
Die Prior Börse lobt die Bilanz und die Aussichten von RIB Software. Die Platow Börse glaubt an einen Aufwärtstrend für den Aktienkurs von E.on. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten der Prior Börse erklären, die im Jahr 1961 gegründete RIB Software habe unter Software-Fachleuten einen glänzenden Ruf. Mit mehr als 15.000 Kunden zählt die RIB-Gruppe zu den größten Softwareanbietern für das Bauwesen. Mit den 85 Millionen Euro aus dem Börsengang möchte der Vorstand nun ausländische Märkte erschließen. Um weltweit tätig sein zu können, gründete RIB eine Niederlassung in Hong Kong. Eine internationale Version der RIB-Bau-Software soll vorwiegend in den USA, Asien, Indien, Australien sowie im Nahen Osten vermarktet werden. Akquisitionen kleinerer Wettbewerber sollen helfen, die weltweite Expansion zu beschleunigen. Das Marktpotential ist gewaltig und der zunehmende Einsatz von Planungssoftware ist der Megatrend der Branche. Die RIB-Programme sollen die Planung von Bauprojekten zu vereinfachen, die Effizienz der Projektbearbeitung verbessern und die Kosten senken. Zuletzt gab RIB mehr als 30 Prozent der Umsatzeinnahmen für Forschung und Entwicklung aus. Dennoch erreichte der Konzern im ersten Halbjahr des laufenden Jahres das beste Ergebnis der Firmengeschichte für ein Erstsemester. Großaktionär und Vorstandsvorsitzender Thomas Wolf erwartet in der zweiten Jahreshälfte weitere Aufträge aus dem Ausland. Besonders beachtlich sind die Eigenkapitalquote von 87 Prozent sowie der Bargeldbestand von mehr als 100 Millionen Euro bei einem Börsenwert von rund 240 Millionen Euro. Damit ist die Aktie kaufenswert.
Änderungen in einem Musterdepot der Prior Börse:
Die Verantwortlichen für das Trading-Musterportfolio haben ihre 300 Vorzugsaktien von Sartorius mit einem Verlust von vier Prozent zu 51,99 Euro ausgebucht und ihre 1.200 Anteile von Cancom mit einem Minus von drei Prozent zu 13,85 Euro. Dafür haben sie ihren 700 Titeln von IVG Immobilien 6.000 weitere hinzugefügt und so den Mischeinstandskurs für die nun 6.700 Papiere auf zwei Euro erhöht. Zudem haben sie 200 Anteile von Continental zu 82,90 Euro aufgenommen sowie 6.000 Aktien von Evotec zu 2,68 Euro.

Die Platow Börse: Nieder mit dem Niedergang
Das vergangene Jahr ist für E.on und die Aktionäre des Energieversorgungsunternehmens von Personalabbau, schrumpfenden Gewinnen und deutlichen Kursverlusten geprägt gewesen. Die Experten der Platow Börse erklären: "Daher konnte 2012 auch nur besser werden." Tatsächlich hat sich die Notierung der Anteile von den Tiefs erholt und scheint nun auf einem festen, anziehenden Kurs zu sein. Die Zahlen für das erste Halbjahr 2012 bestätigen, dass der DAX-Konzern auch operativ wieder zu sich gefunden hat. Der Vorstand erwartet für das Gesamtjahr ein bereinigtes EBITDA von 10,4 bis 11,0 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 4,1 bis 4,5 Milliarden Euro. Analysten schätzen, dass sich der Gewinn je Aktie im nächsten Jahr weiter deutlich erhöht. Das KGV soll dann nur mehr 9 betragen. Dazu kommt eine Dividendenrendite von mehr als sechs Prozent. Deshalb sollten Anleger die Aktie bis zu Notierungen von 17,50 Euro weiter kaufen und den Stoppkurs bei 12,30 Euro setzen.
Änderung im Musterdepot der Platow Börse:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben ihre 8.000 Anteile der Schuler AG mit einem Gewinn von 111 Prozent zu 20 Euro ausgebucht.
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