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Rhön Klinikum und Siemens Healthcare beenden Projekt

Dominik Schertel

Der Klinikbetreiber Rhön Klinikum und der Mischkonzern Siemens stellen das Projekt zur Anwendung der Partikeltherapie gegen Krebserkrankungen ein. Gleichzeitig wurde eine neue Kooperation bekannt gegeben.

„Die Partikeltherapie ist eine Pioniertechnologie der medizinischen Forschung", so Siemens Healthcare-Vorstandvorsitzender Hermann Requardt. „Im Verlauf der Entwicklungsarbeit haben wir jedoch festgestellt, dass wir bei der wirtschaftlichen Umsetzung dieser Technologie in der Breitenversorgung zu ambitioniert waren." Das Projekt soll nun nur zu Forschungszwecken fortgeführt werden. Dieser Schritt wird für den fränkischen Klinikbetreiber allerdings keine Auswirkungen auf die Geschäftsziele haben, da Siemens die finanziellen Nachteile für Rhön kompensiert.

Neue Zusammenarbeit

Zeitgleich wurde von den beiden Unternehmen mitgeteilt, dass im Rahmen des Projektes Comprehensive Cancer Center ihre strategische Zusammenarbeit in der Krebsdiagnostik und -therapie vertraglich auf eine neue Basis gestellt wird. Rhön Klinikum und Siemens streben dabei die Etablierung von IT-Lösungen und die Weiterentwicklung von Diagnostik- und Therapieverfahren in der Onkologie an.

Widerstand voraus

Im Mai ist der Aktie von Rhön-Klinikum der charttechnische Befreiungsschlag gelungen. In einer steilen Aufwärtsbewegung wurde der mittelfristige Abwärtstrend überwunden. Erst am horizontalen Widerstand bei 17,50 Euro fand die Rallye ihr Ende. Nach einer kurzfristigen Konsolidierung bis auf die Unterstützung bei 16,40 Euro, macht sich das Papier nun erneut daran, das 6-Monats-Hoch zu überwinden.

Dabeibleiben

DER AKTIONÄR hält an seiner Einschätzung für die Aktie von Rhön-Klinikum fest. Das Unternehmen zeichnet sich durch ein einwandfreies und krisenfestes Geschäftsmodell aus. Auch aus charttechnischer Sicht hat sich das Bild in den vergangenen beiden Monaten deutlich verbessert. DER AKTIONÄR bestätigt daher sein Kursziel bei 22 Euro. Auch für die Siemens-Aktie bleibt DER AKTIONÄR zuversichtlich. Das Kursziel liegt nach wie vor bei 120 Euro.

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