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Rhön-Klinikum: Investor verbreitet Zuversicht

Michael Herrmann

Die Übernahme der Rhön-Kliniken durch Fresenius entwickelt sich zum Krimi. Nachdem gestern überraschend die Asklepios Kliniken quer schossen, verbreitet Großinvestor Eugen Münch heute Zuversicht und hilft der Aktie wieder etwas auf die Sprünge.

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Rhön-Großaktionär Eugen Münch hofft weiter darauf, dass die Übernahme durch Fresenius über die Bühne geht. Im Gespräch mit der Financial Times Deutschland bezweifelt Münch die langfristigen Absichten von Asklepios. Der Großaktionär rechnet demnach damit, dass Asklepios-Chef Bernard Broermann die jüngst erworbenen Aktien noch vor Ablauf der Annahmefrist um Mitternacht wieder anbieten werde und Fresenius den angestrebten Anteil von 90 Prozent der Rhön-Aktien angedient bekommt.

Pessimistische Branchenkenner

Anleger reagieren positiv auf die Aussagen Münchs. Die Aktie legt heute etwas mehr als drei Prozent zu. Doch es ist fraglich, ob Asklepios das Aktienpaket tatsächlich wieder anbietet, denn schließlich würde durch die Fusion ein übermächtiger Konkurrent entstehen. Die meisten Branchenkenner teilen Münchs Optimismus deshalb nicht, auch wenn Fresenius gestern die günstigen Kurse nutzte, um rund 3,6 Prozent der deutlich verbilligten Aktien einzusammeln.

Fresenius greift zu

Anleger sollten sich von der möglichen Chance auf einen Aufschlag von rund 18 Prozent nicht locken lassen. Experten halten es für sehr wahrscheinlich, dass Fresenius am der 90-Prozent-Marke scheitert und damit die größte Übernahme am deutschen Klinikmarkt platzt, wodurch sich der Kurs  dem Niveau vor den Übernahmeplänen weiter annähern dürfte.

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