Rhön-Klinikum: Deutsche Bank sagt „Halten“
Nach dem Ende der Übernahmeschlacht um den Klinikbetreiber Rhön-Klinikum hat sich die Deutsche Bank mit einem Update zum MDAX-Wert geäußert. Die Analysten vom Branchenprimus vergeben aktuelle ein „Halten“.
Die Übernahmeschlacht um Rhön-Klinikum ist beendet. Fresenius will, wie gestern bekannt wurde, vorerst kein neues Angebot für den Wettbewerber unterbreiten. An der Börse verloren die Aktien von Rhön über 20 Prozent.
Deutsche Bank stuft Aktie herab
Der Aktienkurs von Rhön hat von den Spekulationen auf eine Übernahmeschlacht massiv profitiert. Nach der Absage von Fresenius halten es die Analysten der Deutschen Bank für schwierig, die mittelfristige Richtung der Aktienkursentwicklung einzuschätzen. Daher haben sie das Papier von „Kaufen" auf „Halten" zurückgestuft. Auf Basis ihres Bewertungsmodells haben die Analysten ein Kursziel von 18,50 Euro ermittelt. Das alte Kursziel von 20,501 Euro habe die Chance auf ein erneutes Fresenius-Angebot beinhaltet. Die Analysten gehen davon aus, dass Rhöns Wettbewerber mAsklepios nach Wegen suchen wird, um den Anteil an Rhön zu erhöhen. Auch schließen sie es nicht aus, dass sich Fresenius früher oder später zurückmeldet oder seinen Anteil von aktuell fünf Prozent minus einer Aktie weiter ausbaut.
Es bleibt volatil
Die Aktie dürfte in den nächsten Wochen weiterhin volatil bleiben. Die Deutsche Bank hält es für denkbar, dass der Wert ohne die M&A-Fantasie für einige Zeit unter dem fundamentalen fairen Wert notiert. Daher ist der Wert nur eine Halteposition.

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