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Rheinmetall-Aktie: Die Lücke wird zugefahren

Thomas Bergmann

Die Rheinmetall-Aktie steht mittlerweile seit Tagen unter Druck. Heute zählt sie nach einem negativen Bericht Financial Times Deutschland wieder zu den größten Verlierern im MDAX. Das nächste Kursziel lässt sich leicht definieren.

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Laut Financial Times Deutschland (FTD) will der Bund die Wartung und Reparatur der Heeres-Fahrzeugflotte wieder vollständig selbst übernehmen. Vor sieben Jahren war dieser Teil in die dafür neu gegründete HIL Heeresinstandsetzungslogistik ausgegliedert worden. An ihr hält der deutsche Staat seitdem 49 Prozent, der Rest verteilt sich auf drei deutsche Rüstungsfirmen, unter ihnen auch Rheinmetall.

Profitables Geschäft

Dieses Gemeinschaftsunternehmen dürfte sehr profitabel für Rheinmetall sein, so Analyst Markus Turnwald von der DZ Bank. Zwar werde die Wartung der Fahrzeuge auch weiterhin benötigt, allerdings vergebe die Bundeswehr die Aufträge künftig. Dadurch könnte das Geschäftsvolumen für Rheinmetall sinken.

Lücke bald zu?

Beim Blick auf den Chart wird deutlich, dass die Aktie den kurzfristigen Aufwärtstrendkanal nach unten verlassen und damit ein Verkaufssignal generiert hatte. dieses Signal wird mit dem heutigen Tag bestätigt. Es deutet jetzt alles darauf hin, dass in den nächsten Tagen die Kurslücke bei 34,58 Euro geschlossen wird. Spätestens im Bereich von 33,50 sollte Rheinmetall einen Boden gefunden haben.

Rheinmetall

Ampel auf Rot

Entgegen der jüngsten Einschätzung stehen die Chart-Ampeln für Rheinmetall mittlerweile auf Rot. Anleger sollten daher erst einmal eine Bodenbildung abwarten. Im Bereich von 33,50/34,00 Euro wäre ein Abstauberlimit denkbar.

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