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Rheinmetall: Rüstungssparte drückt Gewinn

Dominik Schertel

Der Automobilzulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall ist verhalten in das Geschäftsjahr 2012 gestartet. Trotz neuer Bestwerte im Automotivebereich musste das Düsseldorfer Unternehmen einen Gewinneinbruch hinnehmen.

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Im ersten Quartal steigerte Rheinmetall den Umsatz auf 1,1 Milliarden Euro, was einem neuen Höchstwert für ein Auftaktquartal entspricht. Das operative Ergebnis nahm von 77 Millionen Euro auf 45 Millionen Euro ab. Während der Bereich Automotive mit Rekordwerten bei Umsatz und EBIT in das neue Geschäftsjahr gestartet ist, blieb die Sparte Defence hinter den Erwartungen zurück.

Ausblick bestätigt

Trotz des verhaltenen Auftakts hält Rheinmetall an seiner Prognose für das laufende Geschäftsjahr fest. Der Konzern erwartet demnach einen Umsatz von rund 4,9 Milliarden Euro (Automotive: 2,4 Milliarden Euro; Defence: 2,5 Milliarden Euro). Bedingt durch eine schwächere Ergebnisentwicklung im Defence-Bereich wird mit einem operativen Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres gerechnet.

Dabeibleiben

Die Rheinmetall-Aktie hatte zuletzt unter Gewinnmitnahmen zu leiden. Nachdem die Unterstützung bei 41,78 Euro nicht gehalten hat, ist es aus technischer Sicht nun wichtig, dass das Papier die Unterstützung im Bereich um 40,00 Euro verteidigen kann. Eine weitere horizontale Stütze wartet bei 37,94. Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄR gefolgt sind, bleiben vorerst am Ball. Ein Stoppkurs bei 35,00 Euro sichert ab. Positive Impulse könnte ein möglicher Börsengang der Automo­tive-Sparte liefern.

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