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Research in Motion: Gerüchte lassen Kurs explodieren

Martin Weiß

Der Smartphone-Hersteller Research in Motion hat massiv Marktanteile an Apple verloren. Jetzt rüstet der Konzern auf, arbeitet Gerüchten zufolge mit Hochdruck an einem iPhone-Konkurrenten. Ebenfalls im Visier: Apples iPad. Von dem schmucken Tablet-PC hat Apple schon mehr als zwei Millionen Stück verkauft.

Wie das Wall Street Journal in seiner Online-Ausgabe schreibt, testet RIM derzeit ein neues Smartphone mit Touch-Display und ausziehbarerer Tastatur. Das Gerät soll mit einer neuen Version von RIMs BlackBerry-Betriebssystem laufen und alles in allem wie Apples iPhone funktionieren. Wie die Finanzseite weiter erfahren haben will, arbeite RIM zudem an einem Tablet-PC nach dem Vorbild von Apples iPad. Das Gerät könnte noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Aktienkurs zieht kräftig an

Der WSJ-Artikel verursachte einigen Wirbel und trieb den Aktienkurs von RIM um annähernd sechs Prozent auf 62,79 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit dem 21. Mai.

Anleger spekulieren darauf, dass RIM mit seiner Produktoffensive verlorenen Boden im Smartphone-Segment zurück gewinnen kann. Research in Motion ist im amerikanischen Markt mit einem Anteil von 35 Prozent der Platzhirsch, büßte in den vergangenen Quartalen aber an Vorsprung ein und fühlt nun bereits den Atem von Apple (28 Prozent) im Nacken.

Im Zuge der Kursrallye knackte die RIM-Aktie am Dienstag den horizontalen Widerstand bei 62 Dollar (Chart in Euro!). Der Break könnte Anschlusskäufe nach sich ziehen und den Kurs um weitere zehn Prozent anziehen lassen. Positionen sollten mit einem Stopp bei 55 Dollar abgesichert werden.

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