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Q-Cells: Gerettet! Oder doch nicht?

Michael Herrmann

Die Solarkonzern Q-Cells hat mit seinen Anleihegläubigern eine grundsätzlich Einigung erzielt. Laut Q-Cells wurde damit ein grundlegender Meilenstein für die weitere Entwicklung des Unternehmens gelegt. Die Aktie des TecDAX-Konzerns springt daraufhin massiv an. Zu Recht?

Paukenschlag bei Q-Cells: Der Solarkonzern hat sich mit seinen Anleihegläubigern auf die Restrukturierung der ausstehenden Wandelanleihen geeinigt. Im Kern sollen die Anleihebesitzer Ende 2012 eine Zahlung von 20 Millionen Euro erhalten. Für die darüber hinausgehenden Ausstände sollen sie mit mindestens 95 Prozent am Eigenkapital beteiligt werden.

Massive Verwässerung droht

Die Anleger reißen sich nach der Meldung um Q-Cells. Die Aktie legt zeitweise über 38 Prozent zu. Anleger sollten sich aber nicht zu früh freuen. Die Einigung mit den Anleihegläubigern bedeutet für sie eine gewaltige Verwässerungsgefahr. Darüber hinaus gehen Experten davon aus, dass Q-Cells selbst bei einer Einigung mit den Anleihegläubigern noch vor enormen Herausforderungen steht.

Aktie weiter meiden

Q-Cells wurde bereits in Ausgabe 35/2011 in die "Solar-Todesliste" des AKTIONÄR aufgenommen. Die langfristige "Überlebenschance" wurde mit lediglich 25 Prozent angegeben. Auch nach der Einigung mit den Anleihegläubigern bleibt DER AKTIONÄR skeptisch und hält an seiner Verkaufsempfehlung für Q-Cells fest. Die Aktie ist weiter nur etwas für Zocker.

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