Q-Cells: Alles aus – schnell noch raus?
Presseberichten zufolge steht der Solarzellenhersteller Q-Cells kurz davor, einen Insolvenzantrag zu stellen. Die Aktie verliert deutlich. Selbst wenn die Pleite noch verhindert werden könnte, wäre der Kursverfall wohl nicht gebremst.
Der Rettungsplan von Q-Cells scheint gescheitert. Dem Manager Magazin zufolge wird der hoch verschuldete Solarzellenhersteller "spätestens am Montag oder Dienstag" einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Bereits am Freitag waren deutliche Zweifel aufgekommen, ob der zur Rettung notwendige Debt-to-Equity-Swap rechtlich durchführbar ist. Die Firma meldete: "Der Vorstand geht davon aus, dass die Fortführungsprognose zurzeit nicht gegeben ist."

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Zwar gibt es offenbar Pläne, dass die Firma ihr Geschäft im Schutze der Insolvenz weiterführt. Doch die Ansprüche der Aktionäre sind in diesem Fall gleich null. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner deutlichen Verkaufsempfehlung (siehe auch: "Jetzt ist alles klar - schnell reagieren!"). Die Aktionäre sollten sich darüber im Klaren sein: Der faire Kurs läge selbst nach dem erfolgreichen Debt-to-Equity-Swap - und danach sieht es mittlerweile nicht mehr aus - deutlich unter der aktuellen Notierung und nicht über 0,10 Euro. Geht Q-Cells Pleite, - kurzfristige Short-Eindeckungen ausgeklammert - nähert sich das Papier wohl der Nulllinie.
Der Autor dieses Artikels hat sich heute im Interview mit dem DAF zu Q-Cells geäußert.
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