Puma: Kosten aber auch Umsatz steigen kräftig

Puma hat im dritten Quartal seinen Umsatz deutlich gesteigert. Aufgrund anziehender Kosten stagnierte der Gewinn. Ein Blick auf die Aktie könnte sich dennoch lohnen.
Der Sportartikel- und Lifestyle-Produzent Puma profitiert wie viele andere Konsumtitel von der steigenden Kaufkraft in den Schwellenländern. Das hat den Franken im dritten Quartal höhere Erlöse beschert, gleichzeitig kämpft die Branche aber mit steigenden Kosten. Puma bleibt aber weiter rentabel.
Steigende Erlöse
Puma hat im dritten Quartal von der hohen Nachfrage in den Schwellenländern profitiert. Demnach zog der Umsatz in der Region Asien/Pazifik sowie Lateinamerika deutlich an und trug zum Erlöswachstum von gut sieben Prozent auf 841,6 Millionen Euro bei. Das währungbereinigte Umsatzplus lag sogar bei gut zehn Prozent. Der Konzerngewinn stagnierte hingegen bei 81,7 (Analystenprognose: 80) Millionen Euro. Dass der Gewinn nicht kräftiger anzog, war in erster Linie den hohen Beschaffungs-, Produktions- und Lohnkosten geschuldet. Darüber hinaus haben die Franken zuletzt kräftig investiert.
Starke Margen
Trotz anhaltend hoher Kosten konnte Puma die wichtige Rohertragsmarge im dritten Quartal stabil bei 50 Prozent halten. Das gelang nicht allen Konkurrenten, so musste zuletzt Branchenprimus Nike einen Rückgang der Bruttomarge um 2,7 Punkte auf 44,3 Prozent ausweisen. Auf Jahressicht rechnet Puma nach wie vor mit einem Umsatz in Höhe von rund drei Milliarden Euro. Der Konzerngewinn soll im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen.
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Anleger sollten die Puma-Aktie auf der Rechnung haben. Die Schwächephase mit Kursen unter der Marke von 200 Euro scheint überwunden. Zuletzt hat die Notierung wieder kräftig angezogen und den gleitenden Durchschnitt bei 232 Euro überwunden. Aus charttechnischer Sicht stehen die Ampeln auf grün. Auch fundamental dürfte die Neuausrichtung zur Ankermarke beim Mutterkonzern PPR beflügeln. Das Kursziel beträgt zunächst 260 Euro, der Stopp sollte bei 190 Euro gesetzt werden.
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