ProSiebenSat.1: Axel lässt Aktie springen
Der Platow Brief hat berichtet, dass Axel Springer wohl ein Auge auf ProSiebenSat.1 geworfen hat. Bereits Anfang Februar gab es Gerüchte, dass Finanzinvesotren Permira und KKR beim Privatsender aussteigen wollen. Die Aktie entwickelt sich prächtig.
ProSiebenSat.1 dürften heute stärker in den Handel gehen. Dem Platow Brief zufolge hat Axel Springer trotz des zuletzt gezeigten Desinteresses durchaus ein Auge auf die Fernsehsender geworfen. Indes verdichteten sich die Hinweise, dass KKR und Permira den Ausstieg vorbereiten, berichtet der Börsenbrief weiter. Aus Sicht eines Börsianers war Springer für den Markt zuletzt wegen der Sorgen um kartellrechtliche Bedenken von der Liste der möglichen Interessenten für den ProsiebenSat.1-Anteil von KKR und Permira verschwunden, so dass der Artikel neue Fantasie bringen sollte. Allerdings sei das dann auch eine Frage der Finanzierung, ergänzte ein anderer.
Höchster Stand seit 2007
Charttechnisch betrachtet stehen bei ProSiebenSat.1 die Ampeln auf Grün. Die Hochs aus dem Jahr 2011 hat die Aktie hinter sich gelassen. Dieser Ausbruch dürfte die Aktie in den kommenden Monaten wieder hinauf zu ihrem Hoch aus dem Jahr 2007 bei rund 30 Euro führen.
Im großen Chartbild wäre der Aufwärtstrend sogar erst verletzt, wenn die Aktie ihr letztes markantes Tief aus dem Dezember 2012 bei 21,09 Euro unterschreiten würde.

Aktie mit Potenzial
Obwohl die ProSiebenSat.1-Aktie in den letzten Jahren so gut gelaufen ist, hat sie noch Potenzial, nicht zuletzt wegen der neu aufgeflammten Übernahmefantasie. Anleger, die bei diesem Titel das große Bild handeln wollen, peilen ein Kursziel von 30 Euro an und sichern die Position mit einem Stopp bei 21 Euro ab.
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