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ProSiebenSat.1: Aktie nach Zahlen schwächer

Thomas Bergmann

Die Mediengesellschaft ProSiebenSat.1 Media hat auch im zweiten Quartal ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Zudem bekräftigte Vorstand Thomas Ebeling die Ziele für 2012. Offensichtlich hatten die Marktteilnehmer etwas mehr erwartet.

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Die Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen. Der Senderverbund erzielte bei Umsatzerlösen von 723,3 Millionen Euro ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von 170,7 Millionen Euro. Zudem beließ Konzernchef Thomas Ebeling die Jahresprognose beim Alten: Das Management erwartet nach wie vor eine Steigerung des Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie ein recurring EBITDA von mehr als 850 Millionen Euro.

Wachstum ist digital

Wachstumstreiber der Gruppe ist vor allem das Digitalgeschäft. "Das um 9Live-Effekte bereinigte Umsatzwachstum betrug 29,3 Prozent", so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung. Ebeling will die Digitalisierung des Konzerns konsequent vorantreiben, um die Abhängigkeit vom deutschen TV-Werbemarkt zu reduzieren.

Aktie unter Druck

Obwohl die Zahlen die Analystenerwartungen getroffen haben, geht es heute Morgen abwärts. Scheinbar hatten einige Marktteilnehmer insgeheim auf bessere Ergebnisse gehofft. So ist zu befürchten, dass die Aktie die untere Begrenzung ihrer Seitwärtsrange bei 16 Euro erneut testen könnte. Entscheidend für den weiteren Verlauf ist, dass diese Marke nicht unterschritten wird.

ProSieben

Abwarten

Bei den ProSieben-Zahlen vermisst man den "Wow"-Effekt. So kommt es nicht überraschend, dass sich einige Anleger von der Aktie trennen. Aus charttechnischer Sicht drängt sich momentan ebenfalls ein Kauf nicht auf.

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