Praktiker-Aktie: Plötzlicher Höhenflug
Die Aktie der Baumarktkette Praktiker hat heute im Tagesverlauf plötzlich zu einem Höhenflug angesetzt. Aus dem Stand legte das Papier fast 20 Prozent zu. Dahinter steckt offensichtlich ein alternativer Finanzierungsplan für den angeschlagenen Konzern.
DER AKTIONÄR hat bereits in seiner aktuellen Printausgabe ausführlich über die Praktiker-Aktie berichtet. Das Papier ist wohl die größte Turnaround-Chance des Jahres. Derzeit deutet vieles daraufhin, dass der Konzern den Turnaround schaffen kann. Spätestens seit der Hauptversammlung sind die Weichen für eine bessere Zukunft gestellt. Großaktionärin Isabella de Krassny stimmte dem Finanzierungskonzept zu. Einziger Hacken: Das Darlehen von US-Finanzinvestor Anchorage. Praktiker muss dafür Medienberichten zufolge rund 17 Prozent Zinsen pro Jahr bezahlen. Gelingt es tatsächlich, eine alternative Finanzierung zu dem Hochzinsdarlehen zu finden, dann könnte die Aktie deutlich Rückenwind bekommen.

Bislang rechnet der Markt mit einer Kapitalerhöhung, mit der das Grundkapital verdoppelt werden soll. Doch mit einer alternativen Finanzierung könnte die Kapitalerhöhung auch niedriger ausfallen, was dem Kurs weiteren Rückenwind verleihen könnte. Zwar gibt es noch einige Fragezeichen im Zusammenhang mit Praktiker. Doch wie hat es Konzernchef Kay Hafner im Interview mit dem AKTIONÄR formuliert? „Die Chancen waren in den letzten Monaten nie höher." Einen ausführlichen Artikel zu Praktiker lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄR, die Sie gleich hier als EPaper herunterladen können.
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