Praktiker: Rätselraten
Wie geht es weiter bei der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker? Die Antwort werden Anleger wohl erst in wenigen Tagen erhalten. Zwar soll Medienberichten zufolge der Vertrag mit der Privatbank Semper Constantia bereits unterzeichnet sein. Dennoch: Eine offizielle Bestätigung steht bislang aus.
Am Freitagabend machten bereits Gerüchte die Runde, die Kreditverhandlungen seien kurz vor dem Ziel. „Da ist jetzt Vernunft eingekehrt, weil jeder weiß, dass er es nicht scheitern lassen darf", sagte ein Verhandlungsteilnehmer laut der Nachrichtenagentur Reuters. Zusätzlich soll ein Kredit von rund 50 Millionen Euro verlängert worden sein. Das Darlehen, das die Commerzbank organisiert hat, ist am Wochenende ausgelaufen.

Von Seiten Praktikers hält man sich mit Bestätigungen oder Dementis der Nachrichten zurück. Derzeit gibt es noch keine offizielle Stellungnahme. Aber die Gerüchte verdichten sich, dass in den kommenden Tagen ein Abschluss der Finanzierungsverhandlungen bekannt gegeben werden dürfte. In diesem Zusammenhang dürfte es dann auch Details zur geplanten Kapitalerhöhung geben. Der Vorstand war zuletzt fest entschlossen, diese durchzuführen. Dem Unternehmen könnten so zusätzliche 60 Millionen Euro in die Kasse fließen. Eine aktuelle Einschätzung zur Praktiker-Aktie lesen Sie auch in der aktuellen Ausgabe der Print-Ausgabe von DER AKTIONÄR, die Sie gleich hier herunterladen können.
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