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Praktiker: Das ist ungünstig

Markus Bußler

Eigentlich hat alles gut ausgesehen bei der Rettung der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker. Doch jetzt gibt es erneut Verzögerungen bei den Verhandlungen zwischen dem Unternehmen und der österreichischen Privatbank Semper Constantia, berichtet die Financial Times Deutschland.

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Wegen der zähen und langwierigen Kreditverhandlungen läuft Praktiker dem Blatt zufolge aber die Zeit davon. Das Unternehmen benötigt dringend Geld. Die Kassen sind leer und die Umsetzung des Sanierungskonzeptes ist ohne die Kredite und die Kapitalerhöhung nicht zu bewältigen. Die Baumarktkette brauche im vierten Quartal Geld, um eine Insolvenz abzuwenden, berichtet das Blatt. Wenn nicht in spätestens zwei Wochen alle Verträge unterschrieben seien, werde es eng. Wenn ein Kreditvertrag zustande kommt, könne der Vorstand das Unternehmen weiterführen und alle profitablen Filialen auf die Praktiker-Tochterfirma Max Bahr umflaggen.

DER AKTIONÄR rät Anlegern, Ruhe zu bewahren. Dennoch muss eine solch hochspekulative Position mit einem Stopp abgesichert werden. Als Großaktionärin dürfte Isabella de Krassny ein wesentlich höheres Interesse an der Rettung von Praktiker haben als beispielsweise ein Finanzinvestor wie Anchorage. Daher geht DER AKTIONÄR nach wie vor von einer Einigung aus. Dennoch brauchen Anleger weiterhin starke Nerven bei dem Papier.  

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