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Praktiker: Besserer Weg?

Markus Bußler

Billig soll bei der Baumarktkette Praktiker bald der Vergangenheit angehören. Der Konzern soll weg vom Discount-Konzept gebracht werden. Die Zukunft soll der Marke Max Bahr gehören. Das zumindest sieht ein Sanierungskonzept vor, das der österreichische Großaktionär vorgelegt hat.

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„Wir wollen ein stärkeres Gewicht legen auf die Marke, die noch läuft. Und das ist eben Max Bahr", sagt Isabella de Krassny im Gespräch mit dem Handelsblatt. Derzeit steuert Max Bahr rund ein Drittel zum Umsatz bei Praktiker bei. Geht es nach dem Willen der Österreicher, soll dieser Anteil in den kommenden drei Jahren auf 55 Prozent wachsen. Dazu sollen Praktiker-Märkte auf das Max-Bahr-Konzept umgestellt werden. Während die Marke Praktiker die klassische Discount-Schiene bedient, sind die Baumärkte von Max Bahr höher positioniert.

DER AKTIONÄR bleibt bei Praktiker am Seitenrand. Die Aktie ist derzeit in der Hand von Spekulanten und Zockern. Zwar konnte das neue Management zuletzt den Abwärtstrend stoppen. Doch noch immer steckt das Unternehmen in den roten Zahlen fest. Die Restrukturierung dürfte das Ergebnis auch im laufenden Jahr noch belasten. Zudem verbrennt Praktiker nach wie vor zu viel Cash. Anleger sind mit der Aktie des Konkurrenten Hornbach besser bedient.

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