Thomas Bergmann
Der Windpark-Projetierer blickt zufrieden auf das erste Halbjahr zurück. Das Konzernergebnis konnte um mehr als 20 Prozent gesteigert werden. Die 3-Jahres-Prognose wurde aufrechterhalten.
PNE Wind hat das erste Halbjahr 2010 erfolgreich hinter sich gebracht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), die für einen Projektierer entscheidende Kenngröße, konnte leicht verbessert werden. Unter dem Strich verdiente der Konzern eine Million Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Auf hoher See macht die Gesellschaft große Fortschritte.
Gewinn von 0,13 Euro pro Aktie
Das EBIT lag mit 8,2 Millionen Euro rund 200.000 Euro über dem Vorjahreswert. Das Konzernergebnis verbesserte sich von 4,9 auf 5,9 Millionen Euro und entspricht einem unverwässerten Ergebnis je Aktie von 0,13 Euro (Vorjahr: 0,12 Euro).
Das Ergebnis im zweiten Quartal wurde von Vorlaufkosten für den Aufbau des Auslandsgeschäfts und der Projektpipeline belastet. Die ersten Auslandsprojekte werden erst 2011 zur Realisierung anstehen. Finanziell ist die Gesellschaft gut aufgestellt: Per 30. Juni bezifferten sich die liquiden Mittel auf 51,5 Millionen Euro.
Prognose bleibt
Aufgrund der Fortschritte im Offshore-Bereich und neuer Projekte im Ausland bekräftigt der Vorstand die bereits veröffentlichte Prognose. Demnach will PNE in den Jahren 2010 bis 2012 ein kumuliertes EBIT von mindestens 42 bis 54 Mio. Euro erwirtschaften.

Ohne Überraschungen
Der Halbjahresbericht hat keine Überraschung zu Tage gefördert: Die Zahlen und der Ausblick lagen im Rahmen der Erwartungen. Die Aktie bleibt aber weiterhin insbesondere wegen der Offshore-Aktivitäten interessant. Die Marke von zwei Euro sollte Ausgangspunkt für einen neuen Aufwärtstrend sein. Ein Stopp bei 1,80 Euro sichert ab.