Physische Rohstoffe: Neuseeländischer Silber Kiwi (Teil 14)
Die Anlage in physische Edelmetalle wie Gold- und Silbermünzen wird immer beliebter. Im Rahmen der Serie „Physische Rohstoffe“ stellt DER AKTIONÄR an dieser Stelle die interessantesten Münzen vor.
Der neuseeländische Silber Kiwi ist eine beliebte Sammel- und Anlagemünze, die sich aufgrund geringer Prägezahlen vor allem bei Münzsammlern einer hohen Beliebtheit erfreut. Seit 2004 ist die Münze im Feingewicht von einer Unze erhältlich, der Feingehalt liegt bei 999/1000 Anteilen Silber. Der New Zealand Silver Dollar wurde nach seinem Motiv, dem flugunfähigen Laufvogel Kiwi, benannt.
Eigentlich ist der Silber Kiwi auch ein gesetzliches Zahlungsmittel in Neuseeland, allerdings übersteigt der Materialwert den aufgeprägten Nominalwert erheblich. Das Motiv der Silbermünze wird jedes Jahr neu entworfen. Die 2011er-Version zeigt den Kiwi neben dem zweiten Nationalsymbol Neuseelands - dem Silberfarn. Darunter ist das Nominal „1 Dollar" auf das edle Silber geprägt. Die Rückseite der Münze zeigt das gekrönte Haupt von Königin Elisabeth II. Als Oberhaupt des Commonwealth ist Elisabeth II. auch das offizielle Staatsoberhaupt Neuseelands. 2012 startete eine neue, auf drei Jahre angelegte Kiwi-Serie.
Echte Rarität
Mit einer limitierten Auflage von lediglich 7.500 Exemplaren ist der Kiwi sehr selten. Die Wertsteigerungschancen gelten im Hinblick auf die Wertentwicklung der vorangegangenen Auflagen als besonders groß. Der neuseeländische Silberdollar erscheint in zwei Prägequalitäten: „Brillant Uncirculated (BU)", was „Stempelglanz" nach dem deutschen Qualitätssystem nahezu entspricht, sowie „Proof", eine Ausgabe in polierter Platte inklusive Echtheitszertifikat und Nummerierung der Münze.
In Deutschland ist der Kiwi nur im Fachhandel erhältlich und wird, trotz des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes, deutlich über dem Preis von Silberanlagemünzen gehandelt. Insbesondere die Proof-Ausgaben erzielen immense Aufpreise und stellen reine Sammlerstücke dar.
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