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Physische Rohstoffe: China Gold Panda (Teil 7)

Marion Schlegel

Die Anlage in physische Edelmetalle wie Gold- und Silbermünzen wird immer beliebter. Im Rahmen der Serie „Physische Rohstoffe“ stellt DER AKTIONÄR an dieser Stelle die interessantesten Münzen vor.

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Der chinesische Gold Panda ist nach dem kanadischen Ma-ple Leaf die zweitälteste Bullionmünze mit einer Fein­heit von mindestens 999/1000. Die People's Bank of China ließ die ersten Münzen bereits im Jahr 1982 prägen. Im Erst­ausgabejahr wurden insgesamt 13.500 Münzen der 1-Unzen-Variante geprägt. 1988 lag die Auflage bereits bei 300.000 Unzen. Danach sank das Interesse an der Münze wieder - 1995 wurden weniger als 18.000 Unzen verkauft. Erst 2010 wurde das Niveau von 1988 wieder erreicht. Seit 2007 gibt die emittierende Zentralbank die Prägeanzahl vor und nennt nicht mehr die real ausgeprägte Menge. Derzeit ist die jährliche Auflage des 1-Unzen-Pandas auf 300.000 Stück limitiert.

Analog zum Krügerrand trug auch der Gold Panda zunächst keinen Nomi­nal­wert. Erst 1983 wurde der Nennwert bei allen Feingewichten eingeführt, wo­bei 2001 eine Erhöhung erfolgte. Wie bei allen Anlagemünzen ist die aufgeprägte Valuta von unter­ge­ordneter Bedeutung, da bereits der Materialwert der Münze ein Vielfaches beträgt.

Wechselnde Motive

Wie der Name der Münze vermuten lässt, ist der hauptsächlich in China anzutreffende Panda auf der Münze abgebildet. Das Motiv ändert sich jährlich und ab und zu wird statt eines einzelnen Pandas ein Jungtier mit Mutter dargestellt. Auf der Rückseite ist der Himmelstempel zu sehen, der sich seit der Prägung des Öfteren verändert hat.

Aufgrund der limitierten Auflage ist der Gold Panda sowohl bei Anlegern als auch bei Sammlern sehr beliebt. Ältere Jahrgänge erzielen oft deutliche Aufpreise. Im Gegensatz zu vielen anderen interessanten Sammlermünzen ist der aktuelle Jahrgang des Pandas immer relativ günstig bei vielen Händlern zu bekommen, daher eignet sich die Münze ideal als physische Kapitalanlage. Der China Gold Panda wird direkt bei der Prägeanstalt in Weichplastikhüllen eingeschweißt. Diese Verpackung sollte nicht entfernt werden, denn erstens schützt sie die Münze sehr gut und zweitens erzielt eine original eingeschweißte Münze einen höheren Verkaufspreis.

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