Physische Rohstoffe: Australischer Silber Lunar II (Teil 17)
Die Anlage in physische Edelmetalle wie Gold- und Silbermünzen wird immer beliebter. Im Rahmen der Serie „Physische Rohstoffe“ stellt DER AKTIONÄR an dieser Stelle die interessantesten Münzen vor.
Nach dem weltweiten Erfolg der Lunar-Serie I, die von 1999 bis 2010 geprägt wurde und deren Münzen mittlerweile mit deutlichen Aufschlägen gehandelt werden, hat sich die australische Münzprägeanstalt Perth Mint entschlossen, eine zweite Serie den chinesischen Tierkreiszeichen zu widmen. Die neue Reihe ist aber keineswegs nur eine Kopie der ersten, es gibt einige deutliche Unterschiede. So ist beispielsweise der Durchmesser größer und damit mehr Platz für das Motiv, dafür die Münze aber dementsprechend dünner. Die erste Münze der neuen Reihe ist die 2008er-Ausgabe „Year of the Mouse". Außerdem sind bisher der Ochse (2009), der Tiger (2010), der Hase (2011), der Drache (2012) und die Schlange (2013) erschienen. Das Pferd (2014), die Ziege (2015), der Affe (2016), der Hahn (2017), der Hund (2018) und das Schwein (2019) werden die Serie komplettieren. Einzelne Motive, wie beispielsweise der Drache, der in China als Glückssymbol gilt, sind besonders beliebt und werden dementsprechend mit einem deutlichen Aufschlag auf den Materialwert gehandelt.
Tiermotiv auf der Vorderseite
Auf der Vorderseite der Münze ist das jeweilige Tiermotiv, das entsprechende chinesische Schriftzeichen und die englische Jahresbezeichnung zu erkennen. Zudem ist das Prägezeichen „P" vermerkt, das auf die Perth Mint hinweist. Die Angaben zur Feinheit, zum Prägejahr und zum Feingewicht sind hingegen auf der Rückseite vermerkt. Zudem ziert das Porträt der englischen Königin Queen Elizabeth II. sowie die Wertangabe diese Seite.
Die Silber-Variante des Lunar II ist in den Feingewichten 10 Kilogramm, 1 Kilogramm, 10 Unzen, 5 Unzen, 2 Unzen, 1 Unze sowie eine halbe Unze von Anfang an bis heute erhältlich. Zudem wurde von 2008 bis 2010 eine 1/2-Kilogramm-Variante angeboten. Die 10-Kilogramm- sowie die 1-Unzen-Münze in der Qualität „Brilliant uncirculated" sind dabei auf maximal 500 respektive höchstens 300.000 Stück limitiert.
Bei der Lunar-Serie II handelt es sich um sehr hochwertig geprägte Münzen, was sie als Sammlerobjekt sehr interessant macht. Insbesondere eine Sammlung aller Motive verspricht hohes Wertsteigerungspotenzial, aber auch Einzelausgaben dürften erfahrungsgemäß gute Kurszuwächse erfahren.
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