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Pfleiderer: Tag der Entscheidung

Markus Bußler

Wie geht es weiter bei Pfleiderer? Heute kommt es vor dem Oberlandesgericht Nürnberg zum Showdown. Dort versucht der Konzern die Beschlüsse der Hauptversammlung durchzusetzen. Scheitert der Konzern, dann liegt der Sanierungsplan weiter auf Eis – und das könnte sogar zur Insolvenz des Möbelzulieferers führen.

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Aktionäre haben gegen die Pläne des Konzerns geklagt. Der Grund: Durch den geplanten Kapitalschnitt werden sie quasi enteignet. Heute handelt es sich um ein so genanntes Freigabeverfahren. Dabei möchte das Management erreichen, dass die Beschlüsse trotz der Aktionärsklagen umgesetzt werden können. Im November war das Unternehmen bereits mit einem anderen Freigabeverfahren vor dem Landgericht Frankfurt am Main gescheitert. Mit einer Entscheidung des Nürnberger Oberlandesgerichts wird am heutigen Mittwoch nicht mehr gerechnet.

DER AKTIONÄR rät weiter dringend von einem Engagement in der Pfleiderer-Aktie ab. Sollten die Sanierungspläne umgesetzt werden, führt dies zu einer Vollständigen Verwässerung der Anteile der Altaktionäre. Haben die Klagen der Aktionäre hingegen Erfolg, droht sogar die Insolvenz des Konzerns. Die Aktie bleibt Zockern vorbehalten.

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