Paukenschlag Teil 3: Augusta-Aktionäre bekommen weiteren Aufschlag
Die niederländische TKH Group legt für die Übernahme der Augusta AG noch eine Schippe drauf. Die Niederländer erhöhen das Angebot um zwei Euro auf 23 Euro je Aktie.
Nach intensiver Diskussion mit der Führungsriege von Augusta hat die niederländische TKH Holding das Übernahmeangebot von 21 Euro auf 23 Euro je Aktie erhöht. Augusta-Vorstand Amnon Harman sieht der Integration „seines" Unternehmens in die TKH Group positiv entgegen. „Aus strategischen Gesichtspunkten, insbesondere im Hinblick auf unsere Aktivitäten im Vision-Umfeld, ist die Integration in die TKH Group ein sehr sinnvoller Schritt. Dadurch können Märkte schneller besetzt und das Wachstum beschleunigt werden", so Harman. „Vorstand und Aufsichtsrat sehen in der Integration der Augusta in die TKH Group einen substantiellen Mehrwert für die Tochtergesellschaften und deren Entwicklungspotenziale", so der Augusta-Vorstand weiter.
Gut positioniert
Augusta hat sich in den letzten Monaten in einem wachstumsstarken Markt eine gute Position erarbeitet. Das Unternehmen konzentriert sich auf den Bereich Vision Technologies. Die digitalen Kameralösungen und optischen Sensoren von Augusta machen genau das sichtbar, was dem menschlichen Auge verborgen bleibt. Die Produkte werden dann eingesetzt, wenn es bei den Kunden um mehr Effizienz oder Qualität geht. Der Umsatz stieg im Jahr 2011 bereinigt um das verkaufte Segment Sensortechnik um 31 Prozent auf 101,3 Millionen Euro. Das EBITDA erhöhte sich zum Vorjahr um 60 Prozent auf 17,8 Millionen Euro.

Halten
DER AKTIONÄR hatte vor Kurzem das Angebot der TKH Group von 21 Euro je Aktie als zu niedrig eingestuft. Mit der Erhöhung auf 23 Euro nähert man sich langsam, aber sicher dem AKTIONÄR-Kursziel von 24,50 Euro. Anleger, die der Kaufempfehlung in Heft 15/2012 gefolgt sind, sollten kein Stück aus der Hand geben.
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