Paragon: Wann geht’s wieder aufwärts?
Die Aktie von Paragon kam zuletzt stark unter Druck. Stand das Papier noch vor wenigen Wochen kurz davor, die psychologisch wichtige Marke von zehn Euro zu überwinden, rutschte die Aktie im Anschluss bis auf rund acht Euro ab. Ist es jetzt an der Zeit, wieder einzusteigen?
Was die langfristige Performance betrifft, hat Paragon längst den großen Playern der Branche wie Leoni oder ElringKlinger den Rang abgelaufen. Innerhalb der letzten drei Jahre kletterte das Papier von Paragon um rund 250 Prozent nach oben. Im Vergleich dazu legte die Aktie von Leoni um 170 Prozent zu, Elring Klinger kommt auf ein Plus von immerhin 70 Prozent.
Unter Druck
Die Aktie von Paragon kam in den letzten Tagen allerdings etwas stärker als die Konkurrenz unter Druck. Für Verstimmung unter den Anlegern sorgte die Insolvenz des Sportwagenbauers Artega. Zu Unrecht! Nach Angaben von Paragon-Vorstand Klaus-Dieter Frers ist Artega gesellschaftsrechtlich und finanziell nicht mehr mit Paragon verknüpft. Artega wurde im Jahr 2006 von Frers gegründet. Seinen Traum vom eigens entwickelten 300 PS und rund 80.000 Euro teuren Kraftprotz musste Frers bereits drei Jahr später wieder begraben - um damit den Autozulieferer Paragon zu retten. Artega wechselte 2009 den Besitzen. Käufer war der mexikanische Investor Tresalia Capital.
Vorstand optimistisch
Vor dem Hintergrund des hohen Auftragsbestandes und zahlreicher Produkt-Neueinführungen will Vorstand Frers in den Jahren 2012 und 2013 ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich. Ganz so optimistisch wie viele andere seiner Vorstandkollegen aus dem Bereich der Automobilzulieferer, trotzdem sieht der Firmenlenker nach wie vor eine stabile Nachfrage: "Wir sehen keine Anzeichen für eine schlechtere Auftragslage", so Frers.
Trends Fokus
Paragon will in Zukunft allen voran im Fahrzeuginnenraum punkten. Frers setzt sich vor allem mit dem Thema „Vernetzung im Auto" auseinander. Auch das Thema Elektromobilität hat man bei Paragon natürlich im Blick.

Aktie auf die Watchlist
In den letzten Wochen kam die Aktie von Paragon stärker als manch anderes Papier aus der Peer-Group unter Druck. Der Verkaufsdruck sollte allerdings in den nächsten Tagen auslaufen. Die Aktie ist sicherlich etwas spekulativer als etwa Branchenkrösus Continental, Leoni oder auch ElringKlinger. Allerdings hat Paragon das größere Potenzial. Risikobewusste Anleger können um 8,30 Euro eine erste Position aufbauen. Ein Stopp bei 7,50 Euro sichert nach unten ab.
Leserkommentare
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.
Aktien-Reports
Weitere Artikel zum Thema
Der Trend zeigt endlich wieder nach oben. Die Aktie von Paragon hat wieder den Sprung über die Marke von zehn Euro geschafft. In der Aktie steckt noch viel Potenzial....mehr |
Der Anlegerbrief möchte mit Paragon die Nase vorn haben. Der Austria Börsenbrief ist bei Daimler eingestiegen und fühlt sich immer wohler. Zudem gibt es eine Änderung in einem Musterdepot....mehr |
Paragon-Chef packt die Gelegenheit beim Schopf. In den ehemaligen Gebäuden der Artega wird ein Technologiezentrum entstehen. Eine Steilvorlage für die Aktie. Am Montag ging es für Paragon gegen den Trend endlich wieder nach oben. In der Aktie steckt noch viel Potenzial.
...mehr |
Die Platow Börse ist noch immer optimistisch für United Internet. Zukunftswerte hält die Aktie von Paragon für viel zu niedrig bewertet....mehr |
Nachdem die Aktien der Automobilhersteller Volkswagen, BMW und Daimler in den letzten Tagen deutlich unter Druck standen, rutschte auch das Papier von Paragon wieder unter die 10-Euro-Marke. Anleger sollten sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen lassen. In der Aktie steckt noch viel Potenzial.
...mehr |























