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Nordex: Viel Wind um nix

Norbert Sesselmann

Nordex hat einen Auftrag aus Bayern erhalten. Der Windkraftanlagenbauer soll fünf Anlagen für den Windpark Illschwang in der Oberpfalz liefern. Die Anleger schöpfen Hoffnung. Eine langfristige Trendwende für die Aktie deutet sich aber nicht an.

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Nordex hat einen Auftrag aus Bayern erhalten. Es geht es um fünf Turbinen des Typs N117/2400 für den Windpark Illschwang in der Oberpfalz. Die Anlagen befinden sich 20 Kilometer westlich von Amberg und haben eine Gesamtleistung von insgesamt 12,0 Megawatt. Auftraggeber ist Jura Energie, die auch einen Servicevertrag für 15 Jahre mit Nordex abgeschlossen hat.

"Kleinauftrag"

Über finanzielle Details wurde nichts bekannt. Aber üblicherweise liegt der Verkaufspreis in etwa bei einer Million Euro je Megawatt - also in diesem Fall bei rund 12,0 Millionen Euro. Bei einem Gesamtjahresumsatz von rund einer Milliarde Euro für die komplette Nordex-Gruppe handelt es sich für den Konzern bei dieser Bestellung eher um einen kleineren Auftrag.

Intakter Abwärtstrend

Der Auftrag wird von den Anlegern dennoch als positives Signal aufgenommen. Die Aktie reagierte auch dementsprechend mit deutlichen Aufschlägen im gestrigen Handel. Für einen Einstieg ist es aber trotzdem noch zu früh. Der Konkurrenzdruck und der Preisverfall belasten noch sehr. Auch aus charttechnischer Sicht befindet sich die Aktie weiter in einem intakten Abwärtstrend. Eine Bodenbildung muss jetzt dringend abgewartet werden.

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