Nordex: Täglich grüßt das Murmeltier
Mit der Meldung über einen neuen Großauftrag aus den USA versucht Nordex seine Anleger bei Laune zu halten. Gelingen will es den Windanlagenhersteller aber nicht so Recht. Schon gestern hatte eine ähnliche Meldung für keinerlei Impulse gesorgt. Anleger wollen mittelfristig nur eins: Gewinne sehen.
Nordex hat vom US-Energieversorger Exelon einen Auftrag für die Lieferung und Errichtung des Windparks "Beebe" erhalten. Das 81,6-MW-Projekt besteht aus 34 Großturbinen vom neuen Typ Nordex N117/2400. Der Windpark "Beebe" soll mehr als 27.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen. Ralf Sigrist, Geschäftsführer der Nordex USA zeigt sich erfreut: „Exelon ist einer der wichtigsten Energieversorger im US-Markt, deshalb ist dieser Auftrag für uns ein wichtiger Erfolg."
Wichtige Unterstützung
Positive Impulse lieferte diese Nachricht aber nicht. Soll aber nicht heißen, dass in den nächsten Wochen nicht mit steigenden Kursen gerechnet werden kann. Anfang Februar ist dem Papier nämlich der Sprung über den wichtigen Widerstand von 4,50 Euro geglückt. Dadurch hat die Aktie ein Kaufsignal generiert. Anschließend ging es recht zügig weiter nach oben. In den letzten Tagen setzten aber Gewinnmitnahmen ein. Noch ist das bullishe Chartmuster aber intakt. Erst ein Bruch der Marke von 4,50 Euro dürfte wieder für großen Abgabedruck sorgen.

Gewinne müssen her
Risikobewusste Anleger spekulieren darauf, dass die Nordex-Aktie ihre Tiefstkurse gesehen hat. Die Aktie ist am Markt mit 360 Millionen Euro bewertet. Bei einem geschätzten Umsatz von 1,1 Milliarden Euro in 2012 ist das nicht viel. Wichtig ist aber, dass in naher Zukunft wieder Gewinne geschrieben werden.
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