Neues Jahr, neues Glück: Gelingt KUKA endlich das Kaufsignal?
Michael Schröder
DER AKTIONÄR hat bereits mehrfach darüber berichtet: Trotz einer Reihe von guten Nachrichten ist es der KUKA-Aktie in den vergangenen sechs Monaten nicht gelungen, den horizontalen Widerstand im Bereich um 15 Euro zu überwinden. Gelingt im neuen Jahr der überfällige Ausbruch?
Die KUKA-Auftragsbücher sind prall gefüllt. Der Roboter- und Anlagenbauer konnte zuletzt gleich mehrere Großaufträge aus der Automobilindustrie an Land ziehen. "Kuka profitiert vom langfristigen Trend zur roboterbasierten Automation - nicht nur in den Industrieländern, sondern verstärkt auch in den Schwellenländern", erklärt Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG.
Analysten zuversichtlich
Angesichts der positiven fundamentalen Entwicklung scheint es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Bullen nachhaltig durchsetzen. DER AKTIONÄR spekuliert in seinem Online-Real-Depot daher weiterhin mit einem Mini-Long von der Commerzbank (WKN CM5YL6) auf steigende Notierungen. Auch die Analysten sehen großes Kurspotenzial. Derzeit empfehlen zwölf Experten die MDAX-Aktie zum Kauf. Vier Aktienstrategen stehen dem Wert neutral gegenüber und nur zwei raten zum Verkauf. Die Kursziele reichen dabei von 14 bis 23 Euro.
Ausbruch überfällig
Seit gut einem halben Jahr befindet sich die Aktie in einer Seitwärtsbewegung. Im August stürzte die Aktie binnen kürzester Zeit von fast 20 auf 13 Euro ab. Seitdem befindet sich der Titel in einer Seitwärtsbewegung, in der das Papier bereits mehrfach die obere Begrenzung bei 15 Euro in Angriff genommen hat. Ein Sprung über diese Marke würde ein starkes Kaufsignal generieren. Ein dynamischer Kursanstieg bis auf zunächst 16,62 Euro wäre die wahrscheinliche Folge. Nach unten sichert die Unterstützung zwischen 12,80 und 13,00 Euro ab. DER AKTIONÄR hält daher an seinem Fazit fest: Der Ausbruch über den horizontalen Widerstand dürfte der Aktie schon bald gelingen und eine dynamische Aufwärtsbewegung nach sich ziehen.
Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.
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