Die Lufthansa stellt Anfang Februar ein neues Sparprogramm vor. Insider ließen jetzt schon Details durchsickern. Die Höhe des jährlichen Einsparpotenzials überrascht selbst die größten Optimisten.
Wenn Lufthansa-Lenker Christoph Franz am 6. Februar der Öffentlichkeit sein neues Sparprogramm vorstellt, dann geht es vor allem um das "Wie" und das "Wieviel". Aus firmennahen Kreisen sickerten jetzt erstaunliche Details zum neuen Programm durch. Die Nachrichten dürften das Comeback der Aktie beflügeln.
Riesiges Sparpotenzial
Offiziell stellt die Lufthansa ihr neues Sparprogramm am 6. Februar vor. Doch schon jetzt kamen erste Details zu "Profit Improvement" an die Öffentlichkeit. Die Wirtschaftswoche (WiWo) beruft sich in ihrem Bericht auf unternehmensnahe Kreise. Demnach birgt das neue Programm ein jährliches Sparpotenzal von rund 1,5 Milliarden Euro. Im Zentrum steht dabei die Bündelung der Aktivitäten rund um die Tochterfirmen. Zukünftig sollen Einkauf, die Personalverwaltung, das Controlling und die IT stärker gebündelt und von der Zentrale in Frankfurt aus geführt werden. Das trifft in erster Linie auf den Einkauf der Töchter Austrian Airlines, Swiss und Germanwings, aber auch die Wartungstochter Lufthansatechnik und das Frachtgeschäft der Lufthansa Cargo zu. Außerdem sollen die Flugpläne überprüft und optimiert werden.
Markt positiv überrascht
Am Markt kommen die Nachrichten von Europas größter Airline sehr gut an. Stefan Kick von Silvia Quandt Research rät zum Einstieg mit Kursziel 15 Euro. Der Analyst verweist auf die äußerst erfolgreichen Sparprogramme der Vergangenheit. Dank der weiteren Sparpotenziale könne der Gewinn 2012 abgesichert werden. Mit dem Verkauf der defizitären bmi habe die Lufthansa ein anderes Problem bereits gelöst. Auch Jürgen Pieper von Metzler zeigt sich von der Höhe des Sparpotenzials positiv überrascht.
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