Neue Kampfansage von Amazon
Die Hinweise auf einen neuen Tablet-Computer aus dem Hause Amazon verdichten sich. Der weltgrößte Online-Händler teilte am Donnerstag mit, dass sein bisheriges Modell Kindle Fire ausverkauft sei. Spannung verspricht die anberaumte Pressekonferenz am kommenden Donnerstag.
"Vor uns liegt aber ein aufregender Fahrplan", sagte Amazon-Chef Jeff Bezos. "Wir werden unseren Kunden weiterhin die besten Geräte anbieten", so der Unternehmenslenker vergangene Woche. Amazon hat jedoch für den 6. September zu einer Pressekonferenz ins kalifornische Santa Monica nahe Los Angeles eingeladen. Es wird darüber spekuliert, dass Jeff Bezos hier einen Nachfolger des "Kindle" vorstellt. Experten gehen davon aus, dass das Gerät eine höhere Bildschirmauflösung hat, um dadurch mit Apples iPad zu konkurrieren. Weiterhin halten sich seit längerem hartnäckig Gerüchte darüber, Amazon könne womöglich sogar ein eigenes Smartphone auf den Markt bringen.
Spekulationen
Auf der kommenden Pressekonferenz wird erwartet, dass Bezos zwei neue Versionen des Tablets vorstellt. Eine Tablet-Version soll dabei sogar mit Werbeeinspielung "ausgestattet" sein. Diese Variante wird dann für die Kunden zu einem günstigeren Preis angeboten. Das berichtet das Wall Street Journal. Nach den Informationen des Wall Street Journal würde bei dem verbilligten neuen Tablet-Computer beim Start eine Werbeanzeige erscheinen. Genaue Preise seien allerdings unklar. Der bisherige Kindle Fire von Amazon kostete 199 Dollar plus Steuern und hatte damit für Furore gesorgt. Ein Apple iPad ist doppelt so teuer. Seit Donnerstag ist der Kindle Fire aber ausverkauft. Das Gerät hatte nach Firmenangaben einen Anteil von 22 Prozent an den Tablet-Verkäufen in den USA erobern können.
Cash Cow
Für Amazon ist ein Tablet-Computer wichtig, um seine Musik, Filme, Serien oder Bücher verkaufen zu können. Deswegen auch der Kampfpreis. Technikexperten hatten durchgerechnet, dass der Online-Händler an dem Gerät selbst kaum etwas verdient haben kann - oder sogar draufzahlte.

Hochinteressant
Die Amazon-Aktie stieg in der Erwartung auf ein Allzeithoch von annähernd 250 Dollar. Das Papier sollte auch in den nächsten Wochen zu den Outperformern an der Wall Street gehören und darf ich keinem Tech-Depot fehlen.
Leserkommentare
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.
Aktien-Reports
Weitere Artikel zum Thema
Focus Money glaubt an eine langfristige, erfolgreiche Strategie von Amazon.com und rät entsprechend zum Einstieg. Der Effecten-Spiegel hält die Aktie des auf Windkraftanlagen spezialisierten Konzerns Nordex für eine handfeste Sache. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots....mehr |
Amazon-Chef Jeff Bezos setzt alles auf eine Karte. Die Analysten spenden weiterhin Applaus. Wie geht es mit der Aktie von Amazon weiter?
...mehr |
Das iPad von Apple bleibt das mit Abstand beliebteste Tablet der Welt, aber die Konkurrenz holt auf. Vor allem Samsung befindet sich auf der Überholspur und hat im vierten Quartal 2012 kräftig Marktanteile im Tablet-Markt gewonnen. Amazon hingegen verliert Marktanteile....mehr |
Amazon-Chef Jeff Bezos setzt alles auf die Karte Wachstum. Die Analysten sind weiterhin von der Strategie des Internetgiganten überzeugt. In der Aktie steckt noch jede Menge Potenzial....mehr |
Amazon-Chef Jeff Bezos setzt alles auf eine Karte. Wachstum um jeden Preis. Analysten hatten im Vorfeld weitaus bessere Zahlen erwartet. Und trotzdem schicken die Anleger die Aktie nach oben. Wie geht es mit der Aktie von Amazon.com weiter?...mehr |
























