Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Das komplette Heft für
nur 4,99 € als ePaper.
Jetzt DER AKTIONÄR als ePaper online lesenZur aktuellen Ausgabe
ePaper-Einzelabruf


Zum Abo-Shop

Leseprobe
Aktuelle Ausgabe:

Die Millionen-Formel: So finden Sie automatisch die besten Aktien

  • McDonald's: Schnelles Essen - fette Gewinne

weitere Werte: Allianz, Coca-Cola, E.on ...

DER AKTIONÄR  - Homepage

Video des Tages

Charttechnik: "Chancen auf Bodenbildung beim DAX"

Nach einer schwachen Woche für den DAX ging es gestern endlich wieder aufwärts. Für den Charttechniker ...»mehr

Dow unverändert - Facebook weiter unter Druck - Best Buy, General Mills, Ralph Lauren

»mehr

Viel Luft nach oben

Starke Zahlen, günstige Bewertung und eine aussichtsreiche Charttechnik laden zum Kauf. »mehr
Startseite> Empfehlungen> Aktien Deutschland

Nemetschek-Vorstand: "Wir können im Krisenfall kurzfristig reagieren"

Michael Schröder

Das Vertrauen der Anleger in die Schuldenpolitik der Staaten und die Entwicklung der Weltwirtschaft hat in den letzten Wochen spürbar gelitten. Einige Volkswirte sprechen bereits von einer drohenden Rezession. Doch wie bewerten die Vorstände der heimischen Small- und MidCaps die aktuelle Situation? DER AKTIONÄR fragte nach.

DER AKTIONÄR sprach mit Ernst Homolka, Vorstand der Nemetschek AG, über die aktuelle Situation an den Finanzmärkten und mögliche Auswirkungen auf sein Unternehmen.

DER AKTIONÄR: Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation an den Finanzmärkten?

Ernst Homolka: Unberechenbarkeit ist wohl das Stichwort. Die allgemeine Verunsicherung ist angesichts der Schuldenkrise und der Art, wie die Politik damit umgeht, auch durchaus nachvollziehbar. Aber leider neigen die Finanzmarktakteure auch zu Herdentrieb und Übertreibung.

Sehen Sie die Gefahr einer Rezession?

Die Gefahr ist nicht von der Hand zu weisen. Goldman Sachs hat soeben die Wachstumsprognosen weltweit gesenkt - wobei auch für die Analysten offen ist, ob die Weltwirtschaft nur eine Schwächephase durchlaufen wird oder ob eine echte Rezession droht. Unsere Branche verzeichnet bisher keine Wachstumsschwäche.

Wie groß wären die Auswirkungen für Ihr Unternehmen?

Auch wir wären gegen eine Rezession nicht gefeit, aber ein Blick auf unsere Entwicklung in der letzten Wirtschaftskrise zeigt, dass Nemetschek ein vergleichsweise krisenfestes Unternehmen ist. Dank der zahlreichen Wartungsverträge mit unseren Kunden sind fast 50 Prozent unserer Umsätze wiederkehrend - das ist sicheres Geschäft. Unser Vertrieb ist weitgehend indirekt organisiert, entsprechend flexibel sind die Vertriebskosten. Dass wir zudem in der Lage sind, im Krisenfall kurzfristig zu reagieren und die Kosten konzernübergreifend um rund zehn Prozent zu reduzieren, haben wir bereits im Krisenjahr 2009 bewiesen. Damit konnten wir die EBITDA-Marge 2009 weitgehend stabil halten.

Was erwarten Sie vor diesem Hintergrund im laufenden Gesamtjahr?

Für das laufende Geschäftsjahr sehe ich bislang keinen Grund, unsere Prognose in Frage zu stellen - das heißt, wir gehen vorerst weiter davon aus, dass wir rund zehn Prozent wachsen und eine EBITDA-Marge von rund 24 Prozent erreichen werden.

Wie sehen Ihre mittelfristigen Planungen aus?

Auch mittelfristig haben wir uns vorgenommen, um rund zehn Prozent jährlich zu wachsen. Allerdings bleibt abzuwarten, wie sich die Weltwirtschaft in 2012 entwickelt.

Vielen Dank für das Gespräch!

Aktien-Reports

Weitere Artikel zum Thema

Der Softwarehersteller für die Baubranche, Nemetschek, ist solide in das neue Jahr gestartet. Der Umsatz konnte um sieben Prozent zulegen. Der Vorstand bestätigt die Prognose für das laufende Jahr. Demnach will Nemetschek beim Umsatz auf 180 Millionen Euro zulegen. ...mehr
Der Nemetschek-Konzern befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Der Anbieter von Software für die Bauindustrie und für Architekten rechnet auch im laufenden jahr mit einem Umsatzwachstum von rund zehn Prozent. Die EBITDA-Marge soll auf Vorjahresniveau bleiben....mehr
Zwei statt eins – dieses Motto gilt ab sofort bei Nemetschek, dem Anbieter von Software für Bau und Ingenieure. Nachdem Ernst Homolka bislang das Unternehmen als Alleinvorstand geleitet hat, wird künftig eine Doppelspitze die Führung übernehmen. Neben dem Vorsitzenden Tim Alexander Lüdke soll Tanja Tamara Dreilich das Ressort Finanzen verantworten....mehr
Der Softwareanbieter Nemetschek wächst weiter. Der Konzern konnte beim Umsatz erneut um zehn Prozent zulegen. Das Unternehmen hat ein Ergebnis je Aktie von 2,16 Euro erzielt. Damit kann der Konzern die Markterwartungen erfüllen – beim Jahresüberschuss liegt der Konzern sogar über den Prognosen. ...mehr
Es ist keine Überraschung: Nemetschek, der Anbieter von Software für die Bauindustrie, befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Die Umsätze kletterten in den ersten neun Monaten um neun Prozent, das EBITDA stieg um fünf Prozent. Die EBITDA-Marge liegt bei 24 Prozent....mehr

Kursinformationen

Akt. KursVeränd. /
WKNKurszeit
ISINVolumen
KürzelTief/Hoch /
Diesen Wert jetzt über flatex handeln:
Diesen Wert jetzt über ViTrade handeln:

Videos zu behandelten Wertpapieren

vorBlätternzurück
.

DAX

Tops & Flops

TECDAX

Tops & Flops

MDAX

Tops & Flops

SDAX

Tops & Flops

Share/Bookmark
Anzeige
Anzeige

Weitere DER AKTIONÄR Dienste