Martin Weiß
Nach mehrwöchiger Seitwärtsbewegung hat die Aktie von Nanogate wieder Fahrt aufgenommen und ist an die 19-Euro-Marke gelaufen. Aktuell notiert das Papier auf dem höchsten Stand seit Juli 2008. Mit dem Sprung über den Widerstand eröffnete sich weiteres, zweistelliges Kurspotenzial.
Auslöser für den Kursschub vom vergangenen Donnerstag war die Meldung, dass sich Nanogate mit 25,1 Prozent am bisherigen Kooperationspartner sarastro beteiligt. Die Firma bietet Anwendungen zur Erzeugung medizinissch verträglicher Oberflächen. Nanogate verspricht sich von dem Zukauf ein beschleunigtes Wachstum für den Geschäftsbereich Multifunctional Surfaces.
Kursanstieg eröffnet weiteres Potenzial
Die News hat die Nanogate-Aktie von 16 Euro auf 18,80 Euro katapultiert und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2008. Aktuell kostet die Aktie 18,50 Euro. Seit der Kaufempfehlung im SPEZIALTREPORT Milliardenmarkt LED - die fünf heißesten Aktien verbucht der Titel bereits ein Kursplus von 23 Prozent. Damit scheint das Potenzial aber noch nicht ausgereizt.
Nanogate ist im September auf Monatsbasis wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt und strebt für die zweite Jahreshälfte 2009 ein nahezu ausgelichenes EBIT an. "Ziel bleibt es, möglichst zeitnah nach 2009 auch auf Jahresbasis in die Gewinnzone zurückzukehren", gibt Firmenchef Ralf Zastrau die Strategie für 2010 vor.

Charttechnisch sieht es ebenfalls vielversprechend aus: Nach dem jüngsten Kursanstieg notiert Nanogate jetzt an einem mittelfristigen charttechnischen Widerstand. Wird die Kursmarke von 18,80 Euro nachhaltig überwunden, dann steht weiteren Kursgewinnen bis in den Bereich um 26 Euro nichts im Weg.
Die Aktie bietet sich spekulativ orientierten Anlegern weiterhin zur Depotbeimischung an. Das Kursziel beträgt 25 Euro.