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Nach Horror-Börsenwoche: Spaniens Wirtschaftsminister besänftigt – Staat und Banken brauchen keine Hilfen

Jochen Kauper

Es war eine schwarze Woche für Spaniens Börse. Nach den starken Verlusten von über vier Prozent an der Bolsa de Madrid, ergriff Wirtschaftsminister Luis de Guindos das Wort. Händeringend versuchte er Werbung für sein Land zu machen: Spaniens Staat und vor allem die Banken würden die Wirtschaftskrise meistern.

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Die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone zog die anderen europäischen Börsen mit in die Tiefe. Ausgangspunkt war ein erneuter Anstieg der Risikoaufschläge für Spaniens Staatsanleihen. Wirtschaftsminister Luis de Guindos fühlte sich zum handeln gezwungen. Nach seinen Worten wird Spanien die Finanzkrise aus eigener Kraft und ohne weitere fremde Hilfe meistern.

Minuszeichen soweit das Auge reicht

De Guindos musste aber eingestehen, dass Spanien inmitten einer neuen Rezession noch ein sehr hartes Jahr, mit einem negativen Wirtschaftswachstum sowie einem erneuten Anstieg der Arbeitslosigkeit bevor stehe. Der zuletzt vorlegte Konsolidierungshaushalt werde nach de Guindos zufolge jedoch zusammen mit der Reform des Arbeitsmarktes das Fundament für eine Erholung im Jahr 2013 legen.

Sparen, sparen, sparen

De Guindos ging sogar noch einen Schritt weiter: Spanien werde sich den von der EU vorgegebenen Defizitzielen in diesem und im nächsten Jahr verpflichtet fühlen. Sparen ist angesagt: Weitere zehn Milliarden Euro pro Jahr. Vor allem bei der Bildung und im Gesundheitswesen.

Zuschauen, entspannen

Spaniens Börse hat zuletzt die anderen europäischen Börsen unter Druck gesetzt. Auch der DAX legte nach dem fulminanten Sprung über die Marke von 7.000 Punkten den Rückwärtsgang ein.

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