Nach gescheiterter Übernahme: EADS im Brennpunkt
Nach der gescheiterten Fusion der beiden Rüstungskonzerne EADS und BAE Systems hat EADS-Chef Tom Enders angekündigt, die kriselnde Rüstungssparte auf den Prüfstand zu stellen. Unterdessen haben sich reihenweise Analysten zu Wort gemeldet.
Die Elefantenhochzeit zwischen EADS und BAE System ist geplatzt. Anleger reagieren erleichtert und greifen beherzt zu. Auch von Analystenseite kommt weitgehend Positives. Die Citigroup hat die EADS-Aktie von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 27 auf 33 Euro angehoben. Auch die Experten von Deutsche Bank und AlphaValue raten mit Ziel 34 respektive 40 Euro zum Kauf. Von den 28 Analystenhäusern, die den Titel derzeit covern, raten 19 zum Kauf und lediglich zwei zum Verkauf.
Arbeitnehmer müssen zittern
Während Anleger und Analysten erfreut reagieren, müssen EADS-Mitarbeiter offenbar zittern. In einem Brief an die Mitarbeiter machte Unternehmenschef Tom Enders klar, dass der Rüstungsbereich auf den Prüfstand gestellt werden müsse. Im zivilen Luft- und Raumfahrtgeschäft wird der Konzern seinen eindrucksvollen Wachstumskurs hingegen ungebremst fortsetzen.

Weiter aufwärts
Die geplatzte Fusion war ein Befreiungsschlag für die EADS-Aktie. Das Papier reagierte auf die Nachricht mit deutlichen Aufschlägen. Investierte Anleger bleiben weiter am Ball. Neueinsteiger nutzen das aktuelle Niveau zum Aufbau einer Position. Das Kursziel sieht DER AKTIONÄR bei 35 Euro.
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