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Munich Re bietet 97,72 Euro für Ergo

Thorsten Küfner

Die Munich Re plant die Komplettübernahme von Ergo nun abzuschließen. Hierzu will der weltgrößte Rückversicherer die restlichen Anteilseigner seiner Erstversicherungstochter Ergo mit einer Zahlung von 97,72 Euro je Aktie zwangsabfinden.

Die Munich Re will nun auch die restlichen Anteilseigner der Erstversicherungstochter Ergo zwangsabfinden. Der weltgrößte Rückversicherer verfügt bereits über knapp 99 Prozent der Ergo-Papiere. Nun sollen die restlichen Anteilseigner von Ergo 97,72 Euro je Titel erhalten. Die Zwangsabfindung soll bei der Hauptversammlung des DAX-Konzerns am 12. Mai abgesegnet werden. Munich Re hatte bereits Ende des vergangenen Jahres erklärt, sich auch die verbleibenden Anteile von Ergo einzuverleiben.

Kursziel 123 Euro

Indes hat die WestLB ihre Einschätzung für die Papiere der Munich Re bestätigt. Analyst Thomas Noack beließ das Kursziel bei 123 Euro und seine Einstufung bei Add. Zwar dürften nach dem Orkan Cynthia und dem schweren Erdbeben in Chile die Aktien aller Rückversicherer kurzfristig unter Druck geraten, es sei aber noch zu früh für konkrete Verlustschätzungen.

Aktie noch immer zu günstig

Obwohl sich die Aktie der Munich Re zuletzt weiter verteuert hat, ist das Papier des weltgrößten Rückversicherers mit einem 2010er-KGV von 9 immer noch unterbewertet. DER AKTIONÄR hält an seinem Kursziel von 130 Euro fest. Der Stoppkurs sollte bei 89 Euro belassen werden.

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