Munich Re: Für schlimmsten Fall gerüstet
Die Munich Re hält ein Auseinanderbrechen der Eurozone zwar nicht für sehr wahrscheinlich. Allerdings erklärte Konzernchef Nikolaus von Bomhard, dass sich der weltgrößte Rückversicherer dennoch für den Euro-Crash wappnet.
Die Munich Re hofft weiterhin darauf, dass die Schuldenkrise in Europa gelöst werden kann und die Eurozone nicht auseinander fällt. Allerdings rüstet sich der DAX-Konzern auch für den worst case. Konzernchef Nikolaus von Bomhard erklärte im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: „Wir wappnen uns gegen die schlimmsten Fälle, weil das unsere Pflicht als Unternehmer ist und unsere Natur als umsichtiger Versicherer. Kein großer Geldanleger darf auf nur auf ein einziges Szenario setzen, erst recht nicht auf das Prinzip Hoffnung." Von Bomhard warnte indes vor einem weiteren Haircut für Griechenland.

Aktie bleibt ein klarer Kauf
Die Aktie des Weltmarktführers Munich Re bleibt aufgrund der immer noch günstigen Bewertung (2012er-KGV von 8; Dividendenrendite von mehr als fünf Prozent) nach wie vor ein klarer Kauf. Das Kursziel lautet weiterhin 142 Euro, der Stopp sollte bei 100 Euro platziert werden.
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